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Description
(Short description)
Wie ist Chinas Aufstieg zur politischen und wirtschaftlichen Weltmacht zu bewerten? Zu einem der umstrittensten Phänomene der Gegenwart legt Giovanni Arrighi eine spannende Analyse vor. Als Grundlage dient ihm dabei eine Neuinterpretation von Adam Smith, den er als Theoretiker einer nichtkapitalistischen Marktwirtschaft liest. Hinter Arrighis Rückgriff steht die Frage, ob nach fast zweieinhalb Jahrhunderten Adam Smiths Vision einer auf Zivilisation und Gleichheit beruhenden Weltgesellschaft wahrscheinlicher wird. Ist das neuere US-amerikanische Projekt eines "globalen Imperiums" unternommen worden, um Chinas spektakulären wirtschaftlichen Erfolg in den 1990er Jahren zu kontern? Und hat das katastrophale Versagen der USA im Irak China zum wahren Gewinner des "Krieges gegen den Terror" gemacht? Arrighi ist überzeugt: Das 21. Jahrhundert wird seine Konturen in einem "Neuen Asiatischen Zeitalter" erhalten, dessen Zentrum China ist. Dabei könnte China jene Verkörperung von nichtkapitalistischer Marktwirtschaft werden, die Smith in anderem historischen Kontext beschrieben hat.
(Author portrait)
Giovanni Arrighi ist Professor für Soziologie an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA. Seine Forschungsschwerpunkte sind komparative und historische Soziologie, Weltsystemanalye und Wirtschaftssoziologie. Er nimmt insbesondere die Ursachen und Konsequenzen von Ungleichheiten in Wohlstand, Status und der Macht von Nationen in den Blick. 1994 erschien von ihm "The Long Twentieth Century: Money, Power and the Origins of Our Times", 1999 (zusammen mit Beverly J. Silver) "Chaos and Governance in the Modern World System".



