Description
(Short description)
Eine zeitgemäße Lektüre des Klassikers von Walter Benjamin: das Trauerspiel-Buch! Mit Blick auf neuere Debatten um Foucault, Agamben etc., die an Benjamins politische Theologie und seinen Begriff von Souveränität anschließen.
(Text)
Dieses Buch behandelt Walter Benjamins »Ursprung des deutschen Trauerspiels« (1928) und zeigt, dass mit ihm gearbeitet werden sollte. Stand bisher vor allem Benjamins »Erkenntniskritische Vorrede« im Fokus, so wird das »Trauerspiel«-Buch hier als materiale Untersuchung in Bezug auf vier Themen - Trauerspiel und Tragödie, Souverän und Märtyrer, Melancholie sowie Allegorie - gelesen, deren konstellativer Zusammenhang sich u.a. in Hinsicht auf Politische Theologie, Repräsentation, Trauer und Komik, Theatralität und die Problematik des Spiels erschließt. Somit erscheint Benjamins Buch nicht nur als wichtiger Beitrag zur Barockforschung, sondern rückt in den Zusammenhang jüngerer Diskussionen, die u.a. mit den Namen Derrida, Foucault, Agamben oder Marin verbunden sind.
(Review)
»Wer immer sich lesend und denkend mit diesen Konstellationen beschäftigt, wird Menkes dichtes und theoretisch anspruchsvolles Buch mit Gewinn studieren - und das sollte gründlich geschehen, mit dem aufgeschlagenen Trauerspielbuch Benjamins daneben liegend.«
Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 5 (2011) 20110526
(Author portrait)
Bettine Menke (Prof. Dr. phil.) ist Professorin der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Literaturtheorie, Walter Benjamin, Rhetorik, Gender Studies, Schrift, Witz, Übersetzen und Theater.



