Jüdische Familien in Traben-Trarbach und Kröv

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Jüdische Familien in Traben-Trarbach und Kröv

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783898017152

Description

Die Autoren geben einen fundierten Einblick in das Leben der jüdischen Familien in Kröv und Traben-Trarbach. Mit dazu beigetragen haben zahlreiche Nachfahren der jüdischen Familien mit ihren Fotos und Dokumenten. Dazu gehört auch die 98-jährige Ingeborg Haas, die 1927 in Trarbach geboren wurde und heute in Kentucky (USA) lebt. In dem Buch sind alle Familien porträtiert, die ab 1840 in Kröv und ab 1905 in Traben-Trarbach lebten, von denen vielen die Flucht vor dem Nazi-Regime gelang. Einige Familien konnten in nahe gelegene Großstädte wie Köln, ins europäische Ausland oder gar nach Nord- und Südamerika fliehen. Andere kamen infolge von Hunger und Krankheit in den Konzentrationslagern und Ghettos zu Tode oder wurden in den Vernichtungslagern ermordet. In dem Buch wird das Leben der jüdischen Kröver und Traben-Trarbacher mit ihrer schulischen Bildung, Religionsausübung und ihren beruflichen bzw. gewerblichen Tätigkeiten beschrieben. Jede der Familien wird anhand umfangreicher Daten und Informationen in ihrer Geschichte dargestellt. Einige der Familien haben für die beiden Orte jeweils eine besondere Bedeutung gehabt. Siegmund Schoemann gründete ein weit über die Moselregion beachtetes Kaufhaus in Trarbach und war ein großer Förderer in städtischen Angelegenheiten. Salomon Schömann führte ein erfolgreiches Schuhgeschäft und war engagierter Sozialdemokrat, Milian Seiferheld baute seinen Kröver Weinhandel international aus und führte diesen in Köln weiter. Die Gebrüder Bernhard und Max Schmitz führten ein beachtetes Stoffwarengeschäft in Trarbach. In dem Buch werden persönliche Berichte von Familienmitgliedern über die oftmals dramatisch ablaufende Flucht und ihre Bemühungen, andere Familienmitglieder noch rechtzeitig zu retten abgedruckt. Die jüdischen Familien waren integrierte Nachbarn und lebten »mitten unter uns«. Einige politisch engagierte Juden wurden bereits vor 1933 Zielscheibe von Angriffen und antisemitischen Übergriffen. Dies führte dazu, dass bereits ab 1935 - nach mehreren Überfällen durch Nationalsozialisten auf Karl Wendel in Kröv und einem politisch-motivierten Mordanschlag auf Salomon Schömann in Traben-Trarbach - Juden begannen, Kröv und Traben-Trarbach zu verlassen. Zum Zeitpunkt des November-Pogroms 1938 befanden sich in Kröv keine bzw. in Traben-Trarbach nur noch zwei jüdische Familien, deren Läden und Wohnungen verwüstet wurden. In diesem Zusammenhang werden in dem Buch auch die Aktivitäten der Nationalsozialisten in beiden Orten beschrieben. Dr. phil., Diplom-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, M.Ed (Temple University, Philadelphia), Familien- und Paartherapeutin; Leiterin des Context-Instituts für systemische Therapie und Beratung, Berlin; zahlreiche Veröffentlichungen. Diplom Hochschule für Gestaltung Ulm, Abteilung Industrialisiertes Bauen; Postgraduate Studies University of Manchester Institute of Science and Technology; Magister in Geschichte, Erasmus-Universität Rotterdam; langjährige freiberufliche Tätigkeit in der Denkmalpflege und Forschung. Dr. Phil., Diplom-Politologe. Studium der Politikwissenschaft und Entwicklungsökonomie (Universität Hamburg und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik). Spezialist für Beschäftigungspolitik, Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Santiago de Chile. Genealogische und historische Veröffentlichungen. Facharbeit aus dem Jahr 1983 für den Leistungskurs Geschichte am Staatl. Gymnasium in Traben-Trarbach zur Geschichte der Juden aus Kröv - zentraler Ausgangspunkt für dieses Buch. Historiker. Forscher an der Universität Villarrica del Espíritu Santo. Arbeiten über die Einwanderungspolitik des paraguayischen Staates gegenüber Juden zwischen 1933 und 1947, sowie die jüdische Einwanderung nach Paraguay. Darüber hinaus Forschungsarbeiten über die Geschichte des paraguayischen Bildungswesens. Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Jüdischen Museums in Asunción. Vizeminister im Erziehungsministerium von Paraguay, August 2023 bis März 2026.

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