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Description
(Short description)
Im Gegensatz zu alteingesessenen völkischen Parteien wie die NPD, DVU oder »Die Republikaner« gelang der rechten »Bürgerbewegung Pro Köln« bei den Kommunalwahlen 2004 in Köln ein unerwarteter Wahlerfolg von 4,7 % der Stimmen. Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen am 30. August 2009 erreichte pro Köln 5,36% der Stimmen. Mit einem antiislamistischen Rechtspopulismus feierte die »Bürgerbewegung Pro Köln« mit lokalen Kampagnen gegen einen geplanten Moscheebau in Köln-Ehrenfeld erste kommunalpolitische Erfolge. Mitglieder von Pro Köln haben zusammen mit politisch Gleichgesinnten und kommunalen rechten Mandatsträgern die »Bürgerbewegung pro NRW« ins Leben gerufen. Auf ihrem Gründungsparteitag 2007 in Bonn wurde die Umwandlung zu einer landesweiten Regionalpartei beschlossen, die sich sowohl an den Kommunalwahlen 2009 als auch an der Landtagswahl 2010 beteiligen wollte. Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 wurden landesweit 46 Mandate in den Kreistagen, Stadträten und Bezirksvertretungen erreicht. In diesem Buch wird auf die Geschichte, inhaltliche Aussagen und Strukturen der Pro-Bewegung eingegangen. Neben der islamophoben Agitation versucht sie besonders bei den Themenbereichen Innere Sicherheit, Korruption, »Bürgernähe« und »Abwehr des Multikulturalismus« im Hinblick auf die anstehenden Landestagswahlen im Jahre 2010 zu punkten. Unter dem spießbürgerlichen Gewand einer »Bürgerbewegung« transportiert die Pro-Bewegung rassistische Botschaften und bietet »einfache Lösungen« für komplexe gesellschaftliche und soziale Problemlagen an. Spätestens seit diesen Wahlerfolgen ist eine intensivere Auseinandersetzung mit der »Bürgerbewegung Pro Köln« und der »Bürgerbewegung Pro NRW« notwendig geworden.
(Text)
In diesem Buch wird auf die Geschichte, inhaltliche Aussagen und Strukturen der Pro-Bewegung eingegangen. Neben der islamfeindlichen Agitation versucht sie besonders bei den Themenbereichen 'Innere Sicherheit', Korruption, 'Bürgernähe' und 'Abwehr des Multikulturalismus' im Hinblick auf die anstehenden Landestagswahlen im Jahre 2010 zu punkten. Unter dem Gewand einer 'Bürgerbewegung' transportiert die Pro-Bewegung rassistische Botschaften und bietet 'einfache Lösungen' für komplexe gesellschaftliche und soziale Problemlagen an.Spätestens seit ihren Wahlerfolgen ist eine intensivere Auseinandersetzung mit der 'Bürgerbewegung Pro Köln' und der 'Bürgerbewegung Pro NRW' notwendig geworden.
(Author portrait)
Michael Lausberg, geb. 1972, studierte Pädagogik, Philosophie, Politische Wissenschaften, Mittlere und Neuere Geschichte und den Aufbaustudiengang Interkulturelle Pädagogik an den Universitäten Aachen, Köln und Amsterdam. Seit sieben Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter im Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Regelmäßige Beiträge für die Internetportale Tabula Rasa und kritisch-lesen, die Antifaschistischen Nachrichten und das DISS-Journal. Letzte Veröffentlichung: Die Pro-Bewegung, Unrast-Verlag, Münster 2010.



