Acteal - Ein Staatsverbrechen (Studien zur globalen Gerechtigkeit Bd.1) (2010. 120 S. 20.5 cm)

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Acteal - Ein Staatsverbrechen (Studien zur globalen Gerechtigkeit Bd.1) (2010. 120 S. 20.5 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783897710405

Description


(Short description)
Acteal ist für viele MexikanerInnen Symbol des blutigsten Massakers in der jüngeren Geschichte Mexikos. Am 22. Dezember 1997 wurden in dem Dorf 45 Tsotsil-Indígenas der pazifistischen Organisation Las Abejas von Paramilitärs aus Nachbargemeinden kaltblütig umgebracht. In "Acteal - Ein Staatsverbrechen" beschreibt der mexikanische Autor Hermann Bellinghausen die Umstände dieses Massakers als Teil einer Strategie der Aufstandsbekämpfung in den Gemeinden des Hochlands von Chiapas nach dem zapatistischen Aufstand 1994.
(Text)
Eine Chronik zu Repression, Straflosigkeit und Widerstand in Chiapas. Acteal, der Name eines Dorfes im Hochland von Chiapas, ist für viele Mexikaner_Innen ein Synonym für das blutigste Massaker in der jüngsten Geschichte Mexikos.Am 22. Dezember 1997 wurden in dem von Tsotziles bewohnten Dorf 45 Menschen, darunter Kinder und schwangere Frauen, von Paramilitärs aus Nachbargemeinden kaltblütig umgebracht. Die Opfer gehörten zu der pazifistischen Organisation "Las Abejas", die im Konflikt zwischen der Zapatistischen Armee der nationalen Befreiung (EZLN) und der Regierung zu einer Zielscheibe in der Strategie der Aufstandsbekämpfung gegen die Guerilla wurden.ACTEAL - Ein Staatsverbrechen beschreibt die Umstände dieser Aufstandsbekämpfung in den Gemeinden des Hochlands von Chiapas sowie die Ereignisse, die dem Massaker vorausgingen. Der mexikanische Journalist und Schriftsteller Hermann Bellinghausen zeichnet ein sehr detailliertes Bild des so genannten Kriegs niederer Intensität, der ab 1994 gegen die indigenen Gemeinden geführt wurde, und beschreibt die Verwicklung mexikanischer Politiker in diesen Krieg sowie den Kampf zwischen Regierung und mexikanischer Zivilgesellschaft um die Deutungshoheit nach dem Massaker.
(Author portrait)
Hermann Bellinghausen ist ein mexikanischer Schriftsteller und Mitbegründer der landesweit erscheinenden, linksliberalen Tageszeitung "La Jornada" sowie deren monatlicher Beilage "Ojarasca", die sich mit der Situation der indigenen Bevölkerung in Mexiko auseinandersetzt. Er berichtet seit 1994 und bis heute als Reporter von "La Jornada" über die Situation in den indigenen Gemeinden in Chiapas. Zudem hat er das Drehbuch zum ersten von den ZapatistInnen produzierten Spielfilm "Corazón del Tiempo" (Mexiko, 2009) geschrieben.

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