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Description
Die erschwerte Teilhabe im Bereich Arbeit stellt für viele Menschen im Autismusspektrum eine der größten Belastungen im Erwachsenenalter dar, so die anhaltende Rückmeldung von Hauptpersonen mit ASS und ihrer Angehörigen im Bereich der hessischen und bundesweiten Selbstvertretungs- und Selbsthilfegruppen, u.a. der drei hessischen Regionalverbände von autismus Deutschland e.V. In enger Kooperation mit diesen Selbsthilfestrukturen wurde, finanziert durch die Aktion Mensch, von 2010 bis 2013 ein damals bundesweit einmaliges Modellprojekt durchgeführt, bei dem an zwei hessischen Standorten ein Konzept für ein autismusfreundliches Job-Coaching entwickelt und mit vielen Teilnehmern in die Praxis umgesetzt wurde. Im Verlauf wurde die Begleitung aufgrund des hohen Bedarfs auf die Bereiche Berufsausbildung und Studium ausgeweitet.Im vorliegenden Buch werden die verschiedenen inhaltlichen Bausteine vorgestellt und anhand von Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Neben dem autismusspezifischen Wissen und verschiedenen methodischen Werkzeugen (u.a. die gemeinsame Erstellung eines Booklets zur vereinfachten Information über das jeweilige Anderssein für Kollegen und Vorgesetzte), sind es vor allem die individuelle und manchmal auch ungewöhnliche Kommunikations- und Interaktionsgestaltung und das Bemühen um Kooperation auf Augenhöhe mit den Teilnehmern und ihrem sozialen Umfeld, die das Vorgehen im Rahmen des Konzepts MAASarbeit kennzeichnen. Viele Teilnehmer und Angehörige wurden, so deren häufige Einschätzung, erstmalig von professioneller Seite passgenau und mit konkreten Erfolgen begleitet. Grußwort der Vorsitzenden des Bundesverbandes autismus Deutschland e.V., MARIA KAMINSKIGrußwort der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung, MAREN MÜLLER-ERICHSENMONIKA LANG: Einleitung1 INA BLODIG, KATHRIN KRATZENBERG, SWETLANA NOWAKOWSKI:Vorstellung der Träger, Projektbeteiligten und des Teams2 MONIKA LANG: Personenkreis: Menschen aus dem Autismusspektrum - speziell hochfunktionaler Autismus und Asperger-Syndrom2.1 Historische Aspekte2.2 Aktuelle diagnostische Einordnung und Symptomatik2.3 Diagnostische Fragen im Erwachsenenalter2.4 Prävalenz2.5 Autismus und die Bedeutung der neuro-psychologischen Ebene3 INA BLODIG, KATHRIN KRATZENBERG, SWETLANA NOWAKOWSKI: Teilhabe am Berufsleben3.1 Berufliche Teilhabe unter Betrachtung des Menschenrechtsabkommens der UN-Behindertenrechtskonvention3.2 Initiative Inklusion am Beispiel Hessen3.3 Ausgangssituationen beruflicher Chancen und Hürden4 MONIKA LANG: Autismus-Spektrum-Störung als unsichtbare Behinderung und vorhandene Barrieren4.1 Lebenslange Entwicklungs- und Bildungsprozesse4.2 Individuelle Hilfen und strukturelle Anpassungen im Bereich Therapie und Bildung4.3 Barrieren und Hilfen in der beruflichen Bildung4.4 Barrieren und ihre Überwindung auf dem Weg über die zweite Schwelle - der verriegelte Zugang zum ersten Arbeitsmarkt4.5 Der doppelte Auftrag - die belastungsreiche Situation der Eltern5 INA BLODIG, KATHRIN KRATZENBERG, SWETLANA NOWAKOWSKI: Das Projekt MAASarbeit 5.1 Vorgeschichte und Entstehung5.2Vorstellung des Projektes5.3 Zielgruppe5.4 Die individuelle Ausgestaltung im Projekt5.5 Personal und Kosten5.6 Zeitlicher Ablauf5.7 Statistische Daten mit Auswertung und Ergebnissen6 INA BLODIG, KATHRIN KRATZENBERG, SWETLANA NOWAKOWSKI: Konzeptionelle Bausteine des Projektes MAASarbeit6.1 Zentraler Baustein: Barrierefreies Angebot6.2 Weitere konzeptionelle Bausteine und Aspekte einer inklusiven Grundhaltung6.3 ANGELIKA TWARDELLA: Bedeutung der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern am Beispiel des Autismus Therapie Institut Langen6.4 Bedeutung von Komorbidität am Beispiel von Frau C6.5 Umgang mit der Diagnose am Beispiel von Herrn A.6.6 Eingliederung nach der Maßnahme Unterstützte Beschäftigung über das Persönliche Budget am Beispiel von Herrn Müller (Interview mit einer Hauptperson)6.7 Studienassistenz am Beispiel von Herrn K.6.8 Autismusspezifische Probleme bei der Arbeitssuche am Beispiel von Herrn Mathias7 MONIKA LANG: Zusammenfassung und AusblickLiteraturAnhangCheckliste "Arbeitsplatz als 'Safe Place'"KompetenzprofilVorträge von Hauptpersonen auf der Tagung im November 2011MARKUS BEHRENDT: Start ins Berufsleben - Meine Erfahrungen als Asperger-AutistHENNING BÖKE: Über die Produktion einer RandgruppeAuf der beiliegenden CDBooklett "Zusammen arbeiten"Grafik: Überblick über die Service-Landschaft in Deutschland



