Technische Meisterkonstruktionen - dämonisches Zauberwerk: der Automat in der mittelhochdeutschen Literatur (Studium Litterarum)

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Technische Meisterkonstruktionen - dämonisches Zauberwerk: der Automat in der mittelhochdeutschen Literatur (Studium Litterarum)

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  • 商品コード 9783896932907

Description

Die fiktionalen Werke höfischer Erzählkunst bieten dem Leser ein umfangreiches Reservoir an teils skurril anmutenden technisch-mechanischen Vorstellungen und Phantasien. In diesem Zusammenhang erweist sich die literarische Darstellung von selbstbeweglichen, "automatischen" Konstruktionen keineswegs als eine überraschende Ausnahme. Sie ist vielmehr als ein rekurrentes literarisches Motiv zu begreifen, dessen differenzierte Verwendung auf bestimmten Regularitäten fußt und eine Einteilung in wiederkehrende Typen zulässt. Basierend auf der Auswertung eines umfangreichen Textkorpus der mittelhochdeutschen Erzählliteratur vom ausgehenden 12. bis zum späten 14. Jahrhundert werden die diversen Automatenbelegstellen klassifiziert und im Kontext des jeweiligen Einzeltextes mit Blick auf sein semantisch-ideologisches System näher beschrieben. Über eine solche Systematisierung und literaturwissenschaftliche Analyse hinaus beschäftigt sich diese Arbeit mit dem für die Automaten typischen kulturgeschichtlichen Hintergrund und unternimmt es, die besondere Position des mittelalterlichen Automaten im Überschneidungsbereich von Literatur und Technik aufzuzeigen. Wie die einzelnen Belegstellen vermuten lassen, nimmt die höfische Welt das Automatenthema wesentlich aus den divergierenden Blickwinkeln zentraler gesellschaftlicher Diskurse wie Religion, Kunst, Technik und Magie wahr. Der Automatentopos präsentiert sich dabei einerseits als eine Metapher beziehungsweise Chiffre für eine grundsätzlich bestaunenswerte schöpferisch-kreative Leistung des Menschen, während er andererseits der Erzählinstanz des jeweiligen Einzeltextes nicht selten zum Ausdruck technikkritischer Wertungen dient. EinführungI. Der Traum von der "zweiten Schöpfung"II. Zentrale Fragestellungen und methodische VorüberlegungenIII. Stand der Forschung 1. Automaten und ihr kulturgeschichtlicher Hintergrund2. Automaten in der Literatur des Mittelalters3. Automaten im Spannungsfeld unterschiedlicher DiskurseErstes Kapitel: Der Automat im Mittelalter: definitorische Grundlegung und Formen der literarischen AusprägungI. Arbeitsdefinition "Automat"II. Der Automat in der Literatur: ein technischer Spezialfall1. Technik als Gegenstand literarischer Darstellung in fiktionalen Texten des deutschen Mittelalters2. Zwei Grundtypen der literarischen Automatendeskription2.1 Der Automat dominant ästhetischen Charakters2.1.1 Die Nachtigall im Salman und Morolf: der mechanische Selbstbeweger mit Spielzeugcharakter als technische Attraktion.2.1.2 Die Automatenkombination der goldenen Hirschfigur im Straßburger Alexander: der Automat als ein Objekt höfischer Repräsentation2.1.3 Das Automatenensemble im altfranzösischen Tristan-Roman: Theatralisierung der höfischen Welt zu memorialen Zwecken2.2 Der Automat dominant instrumentellen Charakters2.2.1 Die Feuer speienden mechanischen Drachen im Wilhelm von Österreich: der Abwehrautomat mit militärischer Funktion als ein Werk von Magie2.2.2 Die erzenen Reiterfiguren im Jüngeren Titurel: anthropomorphe Kampfautomaten im Dienst eines christlichen Herrschers3. Merkmale der literarischen AutomatendarstellungZweites Kapitel: Kulturgeschichtlicher Hintergrund: zur Vorgeschichte mittelalterlicher AutomatenI. Die Automaten-FrühgeschichteII. Automaten in der Antike1. Antike Automatenanekdoten zwischen Mythos und Wirklichkeit 2. Die Glanzperiode der antiken Automatenbaukunst in Alexandria unter den drei Mechanikern Ktesibios, Philon und HeronIII. Automaten in Byzanz und im arabischen Kulturraum1. Byzantinische Thronautomaten2. Die Automatenentwürfe der arabischen WeltIV. Rezeption der antiken und arabischen Tradition des Automatenbaus im abendländischen MittelalterExkurs: Der Reisebericht des Jean de Mandeville und der Brief des Priesters Johannes - zwei Beispiele fr die fiktive Gestaltung fernöstlicher RäumeV. Zur Vorgeschichte mittelalterlicher Automaten: ein ResümeeDrittes Kapitel: Der mittelalterliche Automat im Schnittpunkt unterschiedlicher DiskurseI. Mittelalterliche Technik im höfischen Kontext1. Technischer Fortschritt im Mittelalter 2. Die ersten technischen Fachschriften des Mittelalters3. Die Mechanisierung der Natur: Technik in der höfischen AdelsweltII. Der mittelalterliche Automat als ein Werk der Kunst1. Der mittelalterliche Kunstbegriff.2. Die Abbildung von Natur im Automaten-Kunstwerk3. Der literarische Automat als Ekphrasis?III. Der mittelalterliche Automat im zeitgenössischen Wissenschaftsdiskurs1. Philosophie 1.1 Aristotelische Bewegungslehre und das "techn"-Konzept1.2 Die "artes mechanicae" im Mittelalter: Versuch einer Einordnung der Mechanik ins scholastische Wissenschaftssystem2. Technik im Kontext von christlicher Religion2.1 Der monastische Bereich: Technik im Leben der Kirche2.2 Technik in der kirchlichen Lehre: der Automat in Konkurrenz zur gttlichen SchöpfungIV. Der mittelalterliche Automat im Kontext von Magie1. Die sprechenden Häupter des Mittelalters: Gelehrte als Automatenbastler mit magischem Wissen2. Der Stellenwert von Magie in der mittelalterlichen Welt2.1 Magie im Mittelalter: eine Begriffsbestimmung2.2 Magie in der höfischen Kultur: der Automat als Zaubertrick?Viertes Kapitel: Der Automat und seine Erbauer: Regularitäten der literarischen Automatendarstellung in den mittelhochdeutschen ErzähltextenI. Der Automat dominant ästhetischen Charakters1. Der Automat als ein Statussymbol höfischer Repräsentation1.1 Der tönende Automatenbaum als höfische Attraktion1.1.1 Der Vogelbaum des Königs Priamos in Der Trojanische Krieg 1.1.2 Unterschiedliche Ausgestaltung des Topos vom tönenden Automatenbaum1.1.2.1 Elsässisches Trojabuch 1.1.2.2 Sei

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