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Description
(Text)
Der Band untersucht den Wandel deutscher Selbstbilder in populären Filmen seit 1945. Mit Schwerpunkt auf westdeutschen Produktionen werden in den Beiträgen die Regeln filmischer Genres und zentraler Diskursformationen wie des Trümmerfilms, Heimatfilms, Wirtschaftswunderfilms, von Filmen über den Deutschen Herbst , die deutsche Teilung und Wiedervereinigung sowie über Migration an Hand repräsentativer Beispiele und mit weiterführenden filmographischen Hinweisen systematisch erschlossen. Aus u.a. Filmen wie Grün ist die Heide, Der letzte Fußgänger und Immer die Radfahrer, Der Westen leuchtet, Herr Lehmann, Good Bye, Lenin!, Kanak Attack, Gegen die Wand und Edgar Reitz Heimat-Zyklus werden die jeweiligen Deutschlandkonstrukte und Gesellschaftsmodelle, die narrativ verhandelten Problemkonstellationen sowie die vermittelten Normen und Werte rekonstruiert.
Beiträge von Martin Nies, Pabst, Dennis Gräf, Andreas Blödorn, Henschen, Petersen,
Ingold Zeisberger, Hans Krah und Stefan Halft
(Author portrait)
Martin Nies, Dr. phil. , geboren 1969, ist seit 2003 Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität Passau. Zuvor Studium der Skandinavistik, Neueren und Älteren dt. Literaturwissenschaft in Kiel und Bergen/Norwegen, Lehrbeauftragter am Institut für Neuere dt. Literaturwissenschaft und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Mitarbeit als Promotionsstipendiat im Kieler Graduiertenkolleg Imaginatio borealis: Perzeption, Rezeption und Konstruktion des Nordens. Publikationen zu deutscher und skandinavischer Literatur sowie internationalem Film, insbesondere zur medialen Selbstreflexion, zur Intermedialität und Interkulturalität narrativer Modelle und Diskurs-Strategien.



