Gramsci Theater : Eine Ontologiekomödie in 26 Bildern (Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.363) (2016. 128 S. m. zahlr. Abb. 17 cm)

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Gramsci Theater : Eine Ontologiekomödie in 26 Bildern (Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.363) (2016. 128 S. m. zahlr. Abb. 17 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783883963020

Description


(Short description)

(Text)
Zweisprachige Ausgabe, Deutsch / EnglischDas »Gramsci Theater« ist eine Auftragsarbeit für Thomas Hirschhorns »Gramsci Monument« (Bronx, NYC 2013). Es dreht sich um Antonio Gramsci, indem es sich von ihm wegdreht. Gramsci ist der Aufhänger. Es war mir wichtig, ihn nicht in den Mittelpunkt zu stellen, als solitäre Figur. Also entschied ich mich für einen zweiten Mittelpunkt, für eine Ellipse. Dieser andere Mittelpunkt ist Heiner Müller. Die Ellipse markiert die Spannung und den Konflikt zweier Mittelpunkte, die sich wechselseitig bedrohen und definieren. Die Rivalität ist unvermeidbar. Sie bezeugt Nähe und Andersheit. Weitere Figuren sind dazugekommen: Alexander Kluge, Theodor W. Adorno, Bertolt Brecht, Gilles Deleuze, Friedrich Nietzsche, Jean-Luc Nancy, Martin Heidegger, Jacques Derrida, Marguerite Duras, Alain Badiou, sowie die Erster Marxist und die Zweiter Marxist genannten Figuren. Manchmal habe ich Originalzitate der Protagonisten in den Text montiert. Dann wieder lasse ichsie Dinge sagen, die sie nicht gesagt haben und nie gesagt hätten. Zwischen den Szenen sind Materialien eingeschoben. Die Materialien sind Kurztexte, die als Kopien von einem der Schauspieler (oder mehreren) im Publikum verteilt werden. Sie haben die Funktion einen nervösen Kontakt zwischen Schauspieler und Publikum herzustellen. Die Texte sollen Unruhe produzieren. Sie können während der Aufführung oder zuhause gelesen werden. Sie schaffen eine Ungleichzeitigkeit zur Zeit der Aufführung und verlängern diese - zumindest optional - in eine spätere Zeit. Ich habe das Gramsci Theater in einem Zeitraum von vier Wochen geschrieben. Als Thomas mich fragte, ob ich das Stück schreiben will, sagte ich sofort zu. Mir gefiel der Gedanke, etwas zu tun, was ich nicht kann.
(Author portrait)
Marcus Steinweg ( 1971), Philosoph, lebt und arbeitet in Berlin.
[artnews.org/marcussteinweg]

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