Description
(Short description)
Das Buch zur Debatte um den Gottesglauben:
Peter Rosien, langjähriger theologischer Chefredakteur von Publik-Forum, hat als Essenz seines Glaubens-, Theologen- und Journalistenlebens sein ganz persönliches Gottesbuch verfasst. Er räumt darin mit vielen althergebrachten Vorstellungen auf und schafft Raum für einen persönlich begründeten Glauben, der sich gleichwohl auf die biblische Tradition berufen kann.
Dieses Buch wird die aktuelle Debatte um den neuen aggressiven Atheismus beeinflussen. Es wird dem Kampf um den Gottesglauben neue Impulse geben und ihn in Glaubenserfahrungen begründen, die wechselseitig Respekt abnötigen - Glaubenden wie Nichtglaubenden, Christen wie Nichtchristen, Katholiken wie Protestanten. Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, ein spannendes Buch. Niemand wird nach der Lektüre einfach zur Tagesordnung übergehen können.
(Table of content)
Erzählen vom Verrückt-Sein
Mein Gott, mein Glück: Credo
Das Maß des Glaubens ist uns vorgegeben "Du, mein Gott!" Glaube und Biografie
Prädestination
Dämon aus der Gebärmutter
Der eigene Klärungsprozess ist notwendig
Entbehrung und Wut
Mit Christus vor Madagaskar
Rebellion im Studium
Entscheidung für die Liebe
Ist Gott Person?
Nur für mich da!
Resonanz - sich finden lassen "Jetzt bist du da, Gott!" Auf Probe glauben
Erfahrung oder Selbsttäuschung?
Heilige Pflicht?
Kein Ort nirgends - Epochenwechsel
Weltbild in Trümmern
Der spinnt, der Gott
Alles und Nichts
Erbsünde - ein Mythos geht baden
Der Klabautermann
Brett vorm Kopf
Alles Geist oder was?
Metaphysik der Erfahrung
Eine neue Epoche zieht herauf
In einer zweiten Achsenzeit?
Globale Identitätskrise
- wächst das Rettende auch
Das große Paradox
Einstürzende Altbauten: Theologie
Offenbart sich Gott in der Bibel?
Enttäuscht werden im Glauben
Ach, so ist die Bibel entstanden!
Ein Schnellkurs in Bibelkritik
Gotteswort in Menschenwort?
Die heiße Luft der Dogmatik
Dampfwalze Moby Dick
Gehört Gott in die Psychiatrie?
Christus und kein Ende
Das Theater der Dreifaltigkeit
Mein Jesus-Konstrukt
Revolution im Morgenrot
Gott ist König in der Seele
Aus der Quelle trinken
Strafgott ade
Mitten unter uns, das Reich?
Jesus, Paulus und die Esoterik
Die Toten leben
Nur Erfahrung zählt: Häresie?
Die Angst vor dem Zeitgeist
Missionar sein?
Ein Kapitel Religionssoziologie
Die Filter wahrnehmen
Theologie am Scheideweg
Das große Entrümpeln
Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher?
Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommen
Erleuchtet müsste man sein
Eckhart schließt den Himmel auf
War Jesus ein Mystiker?
Freilaufende Christen - Kirche wohin?
Viel Lärm um ein Museum
Enttäuschte Liebe
Das Religions-Vakuum
(Extract)
Geleitwort von Gerd Lüdemann: "Dieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht - in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret; dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: "Strafgott ade." Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens - so Rosien -, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. "Ich will alles, ich will Gott." Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt."



