Annäherungen an einen Unerreichbaren : 800. Todestag vom Heiligen Franziskus (1., Aufl.)

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Annäherungen an einen Unerreichbaren : 800. Todestag vom Heiligen Franziskus (1., Aufl.)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783874486125

Description

AnnäherungenUnsere Kirche hieß wie mein Vater! Zugegeben, der Name des Gotteshauses war länger, fremder: "Franziskus". Aber wann immer ich, noch Kindergartenkind, an der Hand des Vaters die Gottesdienste besuchte, blickte ich stolz zu meinem Vater auf. Sein Name machte mir die Kirche zu einem vertrauten Ort. So klein ich auch war, ich spürte allerdings auch genau, dass mit dem Betreten der Kirche sich in den Besuchern eine Wandlung vollzog, man betrat eine andere Welt! Der Raum, die Riten, das Reden, die Musik, alles war gleichzeitig vertraut und geheimnisvoll, und diese seltsame Mischung machte etwas mit jedem Kirchgänger! Sie schienen so, wie ich sie kannte, und waren doch gleichzeitig auch irgendwie ganz anders.Es tut gut, sich mitunter seiner religiösen Anfänge zu erinnern! Schaut man in den Spiegel seiner Kindheit, begegnet man natürlich einer gehörigen Portion unschuldiger Naivität und kindlicher Schlichtheit, aber auch einer erstaunlichen Sensibilität und bewundernswerten Glaubensstärke! So haben mich die Lebensberichte der Heiligen frühzeitig beeindruckt; zu denen in besonderer Weise der Namenspatron unserer Kirche gehörte. Dabei war der Hl. Franziskus von Beginn an für mich in eine geheimnisvolle Aura eingehüllt. Denn er tat nicht nur Gutes wie der Hl. Nikolaus, er war kein Missionar in fernen Ländern, und er war auch kein Märtyrer wie der Hl. Stephanus. Und doch ragte er in besonderer Weise immer hervor! Von ihm erfuhr man Geschehnisse, die einzigartig waren. So sprach er mit Vögeln und Fischen, verschenkte alles, was er besaß, doch vor allem trug er die Wundmale Christi an seinen Händen und Füßen. Franz von Assisi war mir seit Kindheitstagen vertraut und fremd zugleich; ich meinte, ihn zu kennen, und doch war er immer ganz anders.Das hat sich selbst nach vielen Jahrzehnten bis heute im Grunde nicht geändert! Vielleicht kann man nur mosaikartig ein Bild von Franziskus zusammensetzen, mit unterschiedlichen Ansichten und Aspekten, mit verschiedenen Ausdrucksweisen und Stilformen. (Bild, Gedicht, Essay, Predigt u.a.). So entwickelte sich die Idee, im Jahr seines 800. Todestages Persönlichkeiten aus Kirche und Kultur, Politik und Gesellschaft zu bitten, einen ihnen wichtigen Gesichtspunkt des Heiligen darzustellen. An dieser Stelle darf ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Mühen von Herzen danken! In dieser Publikation sind diese Beiträge versammelt; und der Leser darf sich darauf freuen, mit dem Mann aus Assisi vertrauter zu werden. Allerdings bleibt er weiterhin auch der "Ganz-Andere", es sind eben "Annäherungen an einen Unerreichbaren".© Klaus Hurtz

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