Description
(Text)
Aufgrund des steigenden Kostendruckes im Gesundheitswesen wird seit längerer Zeit die Intensivierung des Wettbewerbs gefordert. In den letzten Jahren wurden wettbewerbliche Elemente im Gesundheitswesen eingeführt. Dennoch ist das System noch immer von einem weitgehenden Kontrahierungszwang geprägt. Es wird gezeigt, inwieweit das Selektive Kontrahieren in der akut-stationären Versorgung ein geeignetes Wettbewerbsinstrument sein könnte und welche Chancen und Risiken sich aus mehr Wettbewerb ergeben können. Am Beispiel des ambulanten Operierens und der Kurzzeitchirurgie entwickelt der Autor ein IV-Vertragsmodell zur Integrierten Versorgung, welches geeignet wäre, ein Selektives Kontrahieren auszubauen und wirtschaftliche sowie qualitative Verbesserungen in diesem Bereich umzusetzen. Es wird praxisnah dargestellt, welche Voraussetzungen zur Einführung eines Vertragswettbewerbes geschaffen werden müssen und welche ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für die Einführung des SelektivenKontrahierens in Deutschland notwendig wären, um so durch einen verbesserten Vertragswettbewerb neue Gestaltungsfelder für die Akteure im Gesundheitswesen eröffnen zu können.
(Author portrait)
Sven Marquardt, geb. 1962 in Ostberlin, arbeitete in der Prenzlauer-Berg-Szene mit Helga Paris, Tina Bara und Jörg Knöfel zusammen. Ende der 1990er Jahre nahm er seine fotografische Arbeit wieder auf. Modeaufnahmen für die Magazine "Qvest" und "Front" sowie Fotoinszenierungen für Levi's zur Berliner Fashion Week. 2009 beteiligte er sich an den großen Berliner Ausstellungen in Erinnerung an den Mauerfall. Daneben arbeitet er in einem Tatoo-Studio und als Türsteher im Berliner Club "Berghain".



