Klassismus im Journalismus : Wie soziale Herkunft journalistische Karrierewege prägt

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Klassismus im Journalismus : Wie soziale Herkunft journalistische Karrierewege prägt

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  • 商品コード 9783869627588

Description

Wer wird Journalist:in und welche sozialen Voraussetzungen prägen diesen Weg?Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die soziale Herkunft von Volontär:innen und Journalistenschüler:innen in Deutschland und analysiert deren Bedeutung für Rekrutierung und berufliches Rollenverständnis. Grundlage ist eine bundesweite Online-Befragung von 250 Nachwuchsjournalist:innen aus Volontariaten und Journalistenschulen.Die Ergebnisse zeigen eine deutliche soziale Selektivität im Zugang zum Beruf: Personen aus akademischen Elternhäusern sind im journalistischen Nachwuchs überrepräsentiert, während solche aus nicht-akademischen Herkunftsgruppen seltener vertreten sind. Zugleich prägt eine starke Akademisierung den Zugang zum Journalismus. Zentrale Ressourcen beim Berufseinstieg wie Praktika, freie Mitarbeit, Netzwerke und finanzielle Unterstützung sind sozial ungleich verteilt.Darüber hinaus zeigt die Studie, dass soziale Herkunft nicht nur den Zugang zum Journalismus, sondern auch das berufliche Rollenverständnis beeinflussen kann. Nachwuchsjournalist:innen aus unterschiedlichen Herkunftsgruppen gewichten journalistische Aufgaben unterschiedlich: Während Personen aus akademischen Elternhäusern stärker die kritisch-überwachende Funktion als 'Vierte Gewalt' betonen, legen Befragte aus nicht-akademischen Elternhäusern größeren Wert auf partizipative, entwicklungsorientiert-pädagogische und anwaltschaftlich-repräsentationsbezogene Aufgaben im öffentlichen Diskurs.Methodisch erweitert die Untersuchung die Journalismusforschung durch die Anwendung der MacArthur-Skala für subjektiven sozialen Status. Neben objektiven Bildungsindikatoren wird damit auch die subjektive soziale Selbstverortung erfasst. Die Kombination beider Perspektiven erlaubt eine differenziertere Analyse sozialer Positionierungen im journalistischen Nachwuchs und eröffnet neue Zugänge zur Untersuchung sozialer Ungleichheit im Journalismus.Das Buch leistet einen empirischen Beitrag zur Debatte um soziale Ungleichheit, Chancengerechtigkeit und Perspektivenvielfalt im Journalismus. Tanja Köhler, Prof. Dr., geb. 1971, ist Professorin für Digitalen Journalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Co-Direktorin des Instituts für Medienentwicklung und -analyse (IMEA). Sie leitet aktuell Forschungsprojekte zu sozialen Ungleichheitsstrukturen im Journalismus. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im digitalen Journalismus und seinen Transformationsprozessen sowie in der Erforschung von Diversität, sozialer Herkunft und Klassismus im journalistischen Feld. Zuvor arbeitete sie über 20 Jahre für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, zuletzt beim Deutschlandfunk, wo sie stellvertretende Nachrichtenchefin war.Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte zu digitalen Strategien der Krisenkommunikation. Julia Lönnendonker, Dr., geb. 1977, ist Förderberaterin im Referat Forschungsförderung der TU Dortmund. Zuvor hat sie an der Deutschen Welle Akademie, der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und am Institut für Journalistik der TU Dortmund Kommunikationswissenschaften mit Fokus auf Journalistik gelehrt und geforscht.Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der international vergleichenden Journalistik, der EU- und Auslandsberichterstattung wie europäischer Öffentlichkeit und Identität. Sie promovierte an der TU Dortmund zu europäischer Öffentlichkeit und Identität und studierte Journalismus am Emerson College (Boston, USA)sowie Geografie an den Universitäten in Bonn und Aachen.

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