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Description
(Text)
138 Seiten mit 6 Fotos und Abbildungen. Nachdruck.
Wortgetreue Transkription des Originaltextes:
"Sagenschatz des Frankenlandes" und" Die Sagen des Rhöngebirges und des Grabfeldes"
165 Sagen aus dem Grabfeld in der Rhön"Das Grabfeld, dessen bedeutendste Sagen die folgenden Blätter enthalten, ist nach seinem Umfang und seinen Grenzen schwer abzumarken.Wir machen dabei zwischen dem Grabfeld und dem alten Saalgau keinen Unterschied, sondern ziehen den Letzteren theilweise mit in den großen Kreis, da die spätere Zeit ihn ohnehin diesem beigesellte, während nach den Gaukarten nicht nur das ganze Rhöngebirge, sondern auch alles Land bis zur Höhe des Thüringerwaldkammes, bis zur Sorbengrenze und zum Banzgau, alles, was dem Laufe des Mains zur Rechten gelegen, sowie bis zum Werrngau und zum Spessartwalde, dem westlichen und östlichen Grabfeld eignet.". Ludwig Bechstein 1842
Inhalt
Sagen des Grabfeldes.
Einleitung 9
1. Jud Schwed 11
2. Bienen retten Kissingen 11
3. Von der Burg Botenlauben 12
4. Ilgenwiese bei Kissingen 13
5. Liebfrauensee 13
6. Arnshauser Burg, Wunderbild und Quelle 14
7. Euerndorf 15
8. Amalsberg Schloß 15
9. Der Thurm auf Burg Saaleck 16
10. Die Maid vom Sodenberg und der Bildstock 16
11. Klosterstätte Wolfsmünster 17
12. Der Schatz bei Wolfsmünster 17
13. Gemündens Name und früheste Herren 18
14. Der Guckenberg 18
15. Seifriedsburg 20
16. Lindwurm 21
17. Hohenburg ob der Werrn 21
18. Sondheimer Kirchhof 22
19. Otelshauser Glocke 23
20. Der Stadt Schweinfurt Ursprung und Alter 23
21. Die alte Stadt 24
22. Vom Götzen Lollus 25
23. St. Kiliansberg 25
24. Die Markgrafen von Schweinfurt 26
25. Die Entführung 28
26. Die Jungfrauen der Peterstirn 28
27. Die goldgekrönte Schlange 29
28. Ausgehackte Frösche 30
29. Die langen Schranken 30
30. Wahrzeichen der Stadt Schweinfurt 31
31. Wolfsgasse und Wolfsbrunnen 31
32. Die Alte mit dem Krüglein 32
33. Hinze-Hänsele 32
34. Die Wasserjungfrau im schwarzen Loch 33
35. Auferstandene Frau 34
36. Der entrückte Mühlknappe 36
37. Der reiche Rüffer 37
38. Sage von der alten Judenschule 38
39. Jungfernkuß 38
40. Geisterbanner 39
41. Die drei Jungfern 40
42. Brunnen um Schweinfurt 40
43. Enthaupteter läuft 41
44. Das Luciämahl 42
45. Vom Schlosse Mainberg 42
46. Der Haßgau und die Haßberge 44
47. Kloster Theres 45
48. Adalberts, des Babenbergers Grab 46
49. Der Silbacher Krieg 46
50. Von der Burg Schmachtenberg 47
51. Bergschloß Königsberg 48
52. Der Kirchenbau zu Königsberg 48
53. Der Agel-Orden 49
54. Die kühne Magd 50
55. Wüstung Erbrechtshausen 51
56. Vom alten Schloß Bramberg 51
57. Das Kirschbäumchen auf Burg Raueneck 52
58. Altenstein 53
59. Die zwölf Gerichteten 54
60. Alte Reime von der Ermordung der zwölf Ritter
von Stein zu Altenstein 55
61. Der bösen That Gedächtniß 57
62. Der hohle Stein 57
63. Ruine Lichtenstein und ihr Herrengeschlecht 58
64. Die lichten Steine 59
65. Das Schneidersloch 59
66. Die Fickmühle 60
67. Von der Kirche zu Lichtenstein 60
68. Seßlachs Alter 60
69.Eckartsdorfer Flur 61
70. Das Abendläuten 61
71. Die Eigensdörfer 62
72. Der Wunderstrick zu Ahorn 62
73. Vom Namen und Wappen der Stadt Coburg 63
74. Der wandelnde Mönch 64
75. Judenfrevel 65
76. Pater Eckardt 66
77. Die steinernen Brunnenlöwen 66
78. Hexenleute in Coburg 67
79. Neunerlei Essen 67
80. Das Hemdabwerfen 68
81. Das Gespenst als Eheweib 68
82. Der Bausenberg und die Teufelskanzel 69
83. Der Pöpelsträger 70
84. Die versunkene Kirche im Lautergrund 71
85. Trämersdorf 72
86. Von Ummerstadt 72
87. Ummerstädter Prodigien 73
88. Neukirchen 74
89. Von der Heldburg und ihrem Namen 74
90. Sylva Gabreta 75
91. Vom Dorf Westhausen 76
92. Linden Elsa, die Engelseherin in Gumpertshausen 76
93. Der Steberich 77
94. Von einem Poltergeist 78
95. Von der Burg Strauf 78
96. Das Ackersteinkreuz 79
97. Von Königshofen 80
98. Königshofen im Bauern
(Author portrait)
Am 24. November 1801 wurde Ludwig Bechstein in Weimar als uneheliches Kind geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums wurde er Apotheker im thüringischen Arnstadt. 1828 erschienen seine "Sonettenkränze", die den Meininger Herzog auf ihn aufmerksam machten. Der Herzog gewährte ihm ein Stipendium, um ein Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Leipzig und München aufzunehmen. Werke wie "Weissagung der Libussa" oder "Haimonskinder" entstanden. Später stellte der Herzog Bechstein als Bibliothekar an. Seine Leidenschaft für Geschichte und Geschichten zeigt sich auch in der Gründung des "Hennebergischen alterthumsforschenden Verein" durch Bechstein im Jahr 1832, außerdem war er Mitglied verschiedener philologischer und historischer Vereine. Das bekannteste Werk Bechsteins ist das "Deutsche Märchenbuch". Am 14. Mai 1860 starb er.