Die Geschichte des Flughafens Berlin-Schönefeld 1945-1963 : [Band 2 von 5] (2. Aufl.)

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Die Geschichte des Flughafens Berlin-Schönefeld 1945-1963 : [Band 2 von 5] (2. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783867773263

Description

von Flugkapitän i. R.Horst Materna, 192 Seiten mit 216 Abbildungen. - Festeinband. Band 2(Band 1 - Die Geschichte der Henschel Flugzeug-Werke A.G. in Schönefeld bei Berlin 1933 bis 1945)Nach dem Zweiten Weltkrieg hinterließen die Henschel Flugzeug-Werke in Schönefeld einen gut ausgebauten Werkflughafen. Nach der völligen Demontage der Werksanlagen war das Areal nutzlos geworden. Durch einen Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht kam es wieder zum Flugbetrieb. Aus bescheidenen Anfängen 1946 entstand ein moderner und internationaler Flughafen. Das Buch schildert die schweren Anfangsjahre des Flughafens Berlin-Schönefeld.Aus dem Vorwort von Dr. Joachim Grenzdörfer:Der Autor, gelernter Maschinenschlosser, Diplomingenieur und Flugkapitän, hat sich mit seinem Buch zur Geschichte der Henschel Flugzeug-Werke bereits einen Namen gemacht. Das 2010 im Verlag Rockstuhl erschienene Buch hat eine Lücke in der bisherigen Darstellung der deutschen Luftfahrtindustrie geschlossen, in ihm wird die Geschichte eines Teils des Henschel-Konzerns, der eine gewichtige Rolle in der Luftrüstung des Dritten Reichs spielte, bis zu seinem Ende dargestellt. Mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 war auch die Flugzeugfabrikation in Schönefeld bei Berlin zu ende. Am 24. April hatte die Rote Armee das gesamte Areal des Werkes einschließlich des gut ausgebauten Flugplatzes und der Luftfahrterprobungsstelle Diepensee besetzt und wenige Tage später mit der Demontage der Werksanlagen begonnen. Das nun vorgelegte Buch schließt lückenlos an diese Ereignisse an und schildert die Entwicklung des Flughafens Schönefeld bis zum Jahr 1963, eine Zeit, die in der bisherigen Literatur zum Thema Flughafen zu kurz gekommen ist. Dabei waren jene Jahre wohl die ereignisreichsten der Nachkriegsentwicklung, weil die "brüderliche" Zusammenarbeit zwischen den sowjetischen Hausherren und der damaligen im Entstehen begriffenen DEUTSCHEN LUFTHANSA als Mitnutzer des Flugplatzes wohl nicht immer den Erwartungen entsprach. Auf der Grundlage intensiver Forschung und anhand authentischer Dokumente kommt mehr Licht in die Entwicklung dieser zweifellos schwierigen Jahre. Die damaligen Aufbauarbeiten waren von erheblichen Schwierigkeiten gekennzeichnet, was jene am besten beurteilen können, die dabei gewesen sind. Leider werden diejenigen immer weniger, die trotz allem Schönefeld zu einem modernen, international anerkannten Zivilflughafen entwickelt haben, dessen bisherige Codierung SXF demnächst in BER wechseln wird. Dann werden gegenwärtig und zukünftig auf dem Flughafen Beschäftigte - wenn es dieses Buch nicht gäbe - nichts von den Ereignissen jener geschichtsträchtigen Jahre wissen, in denen von uns "Vorgängern" die Grundlagen für den Großflughafen der deutschen Hauptstadt geschaffen wurden. Insofern ist dieses Buch nicht nur ein "Erinnerungsbuch", es ist lückenfüllend und zielführend ein Beitrag zur Zeitgeschichte.InhaltDanksagung 5Vorwort 7Die Vorgeschichte 9Schönefeld unter sowjetischer Besatzung 17Übergang zur Friedensproduktion 23Wieder Flugbetrieb in Schönefeld 26Bodenreform in der SBZ 36Sonderbaubüro IV 40Flugverkehr im Berliner Luftraum 49In der DDR beginnt die zivile Luftfahrt 60Ringen um die Nutzung von Schönefeld 64Abfertigungsanlagen in Diepensee 70IL-14 82Entwicklung des Flugverkehrs 91An-2 96Ernst Wendt - erster Werftleiter der DLH 103Aero 45 S 104 Übernahme des gesamten Flughafens 121Dipl.-Ing.Ernst Haas - der Flughafenplaner der DLH 123Der Staat greift ein 128Flughafenausbau 140Iljuschin IL-18 150Mit der S-Bahn nach Schönefeld 169Das Ende der Deutschen Lufthansa 172Blick in die Zukunft 176Abkürzungsverzeichnis 187Literaturhinweis 188 Der Flugkapitän, Dipl.-Ing. Horst Materna gehörte zum Jahrgang 1936.Er erlernte den Beruf eines Landmaschinenschlosser, war von 1954 - 1957 Militärpilot. Von 1958 - 1990 war Horst Materna in der Zivilen Luftfahrt der DDR tätig. Dabei brachte er es auf 10.000 Flugstunden als Copilot, Kapitän und Trainingskapitän auf verschiedenen Verkehrsflugzeugtypen. Ab 1976 übernahm er für 15 Jahre die Tätigkeit als Flugbetriebsleiter bei der INTERFLUG.Publizistisch finden wir zahlreiche Veröffentlichungen zu Luftfahrtthemen in der Fachpresse.Das Buches "Flugplatz Neuhardenberg - Marxwalde" gestaltete er als Mitautor.Heute lebt er als Rentner am Rande des Flughafens Schönefeld bei Berlin.

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