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Description
Hilfe für Angehörige: Wenn Suchterkrankungen die Familie belasten Wenn ein nahestehender Mensch eine Suchterkrankung entwickelt, sind Angehörige oft hilflos. Dieses Buch weist einen Weg zwischen Mitgefühl und Selbstschutz: Es vermittelt Wissen, stärkt Selbstbehauptung und zeigt Strategien für klare Kommunikation und konsequentes Handeln - ohne den Kontakt abbrechen zu müssen. Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen erleben häufig einen belastenden Konflikt zwischen Mitgefühl, Verantwortung und dem Rat, sich abzugrenzen. Dieses Buch eröffnet einen anderen Weg: Es hilft Angehörigen, sich selbst ernst zu nehmen, die eigenen Grenzen zu erkennen und dennoch den Kontakt zur betroffenen Person aufrechtzuhalten.Das Buch vermittelt, wie Suchterkrankungen entstehen und welche Dynamiken sie auslösen. Angehörige lernen Strategien kennen, die sich klar gegen das Suchtverhalten und nicht gegen den Menschen richten. Kommunikationsregeln, praktische Handlungsschritte und Hinweise zu Unterstützungsangeboten helfen dabei, wieder mehr Klarheit im Alltag zu gewinnen.Besonders in Situationen, in denen sich die Krise zugespitzt hat und große Hilflosigkeit entsteht, bietet das Buch Orientierung. Es kann den Weg in Selbsthilfe oder Therapie erleichtern und Angehörige darin stärken, ihren selbstbestimmten Umgang mit der Suchterkrankung zu finden. Dr. phil. Gallus Bischof ist Psychologischer Psychotherapeut an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität zu Lübeck und arbeitet seit 1992 sowohl klinisch als auch in der Forschung im Suchtbereich. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie und Vorsitzender des Addiction and the Family International Network (AFINet) und Mitglied im Motivational Interviewing Network of Trainers (MINT; www.motivationalinterview.org). Dr. phil. Anja Bischof, MA, MPH, arbeitet seit 2009 in der Suchtforschung an der Universität zu Lübeck, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Ihre Schwerpunkte sind Epidemiologie von Suchterkrankungen, quantitative und qualitative Studien zu substanz- und verhaltensbezogenen Abhängigkeitserkrankungen, Diagnostik, Komorbidität, Früh- und Kurzinterventionen bei Abhängigkeitserkrankungen sowie Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung. Sie ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) und des Norddeutschen Suchtforschungsverbunds (NSF e.V.) sowie des Addiction and the Family International Network (AFINet) und gehört zum Motivational Interviewing Network of Trainers (MINT).



