Description
(Text)
Der Blick auf die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Medien wird durch die tagesaktuelle Diskussion verstellt, in der es um die Abwehr von Gefahren und Risiken geht. Ausgangspunkt der Überlegungen zur Medienbildung sollte jedoch die Erweiterung unserer unmittelbaren Erfahrungs- und Kommunikationsmöglichkeiten durch die Medien sein.Bildungsrelevant werden Medien, weil sie Werkzeuge der Weltaneignung sind. Dies betrifft alle kulturellen und gesellschaftlichen Bereiche, einschließlich der Entwicklungen in Naturwissenschaften und Technik.Aus der historisch-genetischen Perspektive zeigt sich, dass Medien als soziotechnische Systeme nicht ohne ihre Vorgeschichte und den kulturellen Kontext ihrer Entwicklung zu verstehen sind. Der Blick auf die Medien- und Kommunikationskultur verdeutlicht, dass sich in den Medien medienübergreifend Programme zur Aneignung von "Wirklichkeit" materialisieren.Da Medien "Wirklichkeit" nicht verdoppeln, sondern in einer jeweils medienspezifischen Art und Weise konstruieren, inszenieren und interpretieren, setzt kompetenter Umgang mit Medien die Fähigkeit voraus, die medienspezifischen Leistungen einschätzen, reflektieren und nutzen zu können.Die Vermittlung von Medialitätsbewusstsein wird damit zur zentralen Aufgabe von Medienbildung. Über diesen Bildungsauftrag sind Schule und alle Fächer direkt angesprochen, denn Medien als Werkzeuge der Weltaneignung zu definieren, rückt ihre Rolle bei der Konstruktion, Distribution und Kommunikation von Wissen ins Zentrum. Dies verweist auch auf die Chance, die die digitalen Medien für die Stärkung einer kompetenzorientierten Lernkultur eröffnen.
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