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Description
(Text)
Korruption ist eine Herausforderung für die Gesellschaft. Zahlreiche Skandale in deutschen Vorzeigeunternehmen zeigen, dass Korruption auch in Deutschland stellenweise zu einem Element normaler Geschäftspolitik avanciert ist. Dabei sind die negativen Auswirkungen von Korruption auf Wirtschaft und Gesellschaft verheerend und weitgehend bekannt. Korruption steht wichtigen Staatszielen entgegen und konfligiert mit langfristigen ökonomischen Zielen in Unternehmen. In der Praxis besteht deshalb ein großer Bedarf an wirksamen Präventionsmaßnahmen. Bislang fußt die Prävention jedoch auf theoretischen Konzepten ohne ausreichende empirische Absicherung. Obwohl bekannt ist, dass auch Personenfaktoren einen maßgeblichen Einfluss auf menschliches Verhalten besitzen, werden bei Präventionsmaßnahmen gegen Korruption zumeist nur Situationsfaktoren berücksichtigt, beispielsweise die Entdeckungswahrscheinlichkeit. Dafür gibt es einen simplen Grund: Über personelle Einflussfaktoren korrupten Verhaltens ist derzeit zu wenig bekannt. Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an. Mit einem experimentellen Versuchsdesign wird der Einfluss verschiedener Personen- und Situationsfaktoren auf die Bereitschaft untersucht, korrupt zu handeln und korruptes Verhalten anzuzeigen. Für die Korruptionsprävention sind die Ergebnisse vielversprechend. Sie erweitern den gegenwärtigen Forschungsstand um Erkenntnisse über Personenfaktoren und geben Anlass, die Relevanz von Situationsfaktoren zu überdenken.
(Table of content)
KurzfassungAbstract1 Einführung1.1 Relevanz1.2 Problemstellung und Motivation1.3 Zielsetzung1.4 Vorgehensweise2 Theoretischer Hintergrund2.1 Definition von Korruptio2.1.1 Abgrenzungsschwierigkeiten2.1.2 Definitionsversuch des Bundeskriminalamts2.1.3 Erscheinungsformen2.2 Auswirkungen2.2.1 Wirtschaftliche Perspektive2.2.2 Gesellschaftliche Perspektive2.3 Erklärungsansätze2.3.1 New Public Management2.3.2 Betriebswirtschaftliche Ansätze2.3.3 Psychologische Ansätze2.4 Korruptionsursachenforschung2.4.1 Situationsfaktoren2.4.2 Soziodemografische Merkmale2.4.3 Persönlichkeit2.4.4 Intelligenz2.4.5 Organisationaler Zynismus3 Methodenteil3.1 Stichprobe3.2 Versuchsaufbau3.3 Operationalisierung3.4 Vortest3.5 Hypothesen4 Ergebnisse4.1 Deskriptiver Teil4.2 Hypothesenprüfung4.3 Heuristik5 Diskussion5.1 Integration der Ergebnisse5.2 Limitationen5.3 AusblickAnhangAnhangsverzeichnisLiteraturAbkürzungsverzeichnisSachverzeichnisPersonenverzeichnisichnis



