Performativität des Mordes : Aufführung des Märtyrertums in Ta'ziya als ein schiitisches Theater-Ritual (LiteraturForschung) (2016. 144 S. 19 cm)

個数:

Performativität des Mordes : Aufführung des Märtyrertums in Ta'ziya als ein schiitisches Theater-Ritual (LiteraturForschung) (2016. 144 S. 19 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783865993106

Description


(Short description)
Die Figur des Märtyrers ist in der schiitischen Tradition durch die Ereignisse des Jahres 680 n. Chr. in Karbala geprägt, als Hussain, der Enkel des Propheten Mohammad, mit seiner Familie und seinen Anhängern getötet wurde. Kurz danach wurden Hussains Schicksal und die Tradition der Trauerrituale um seinen Tod zu einem Hauptelement der Protestbewegungen in der ganzen islamischen Welt, besonders bei den nicht-arabischen Muslimen, die unter der Macht der damaligen Kalifen standen. Mit dem politischen Erfolg und der kulturellen Macht der Schia in der Safaviden-Ära (1501-1722) beginnt die Fiktionalisierung der Ereignisse von Karbala und die Transformation von einem Trauer-Opfer-Ritual in ein Theater-Ritual des Märtyrertums (Ta'ziya), das bis heute als zentrales öffentliches Ereignis in den Trauermonaten aufgeführt wird.
(Text)
Die Figur des Märtyrers ist in der schiitischen Tradition durch die Ereignisse des Jahres 680 n. Chr. in Karbala geprägt, als Hussain, der Enkel des Propheten Mohammad, mit seiner Familie und seinen Anhängern getötet wurde. Kurz danach wurden Hussains Schicksal und die Tradition der Trauerrituale um seinen Tod zu einem Hauptelement der Protestbewegungen in der ganzen islamischen Welt, besonders bei den nicht-arabischen Muslimen, die unter der Macht der damaligen Kalifen standen. Mit dem politischen Erfolg und der kulturellen Macht der Schia in der Safaviden-Ära (1501-1722) beginnt die Fiktionalisierung der Ereignisse von Karbala und die Transformation von einem Trauer-Opfer-Ritual in ein Theater-Ritual des Märtyrertums (Ta'ziya), das bis heute als zentrales öffentliches Ereignis in den Trauermonaten aufgeführt wird.Die Popularität von Ta'ziya als volkskulturelles Phänomen ist ungebrochen, während sich die jeweiligen Herrschaftskulturen nur bedingt damit identifizierten. Nicht selten wurde daher Ta'ziya von den politischen Machthabern und dem Klerus verboten. In der vorliegenden Studie wurde neben den Charakteristika des Märtyrers in der schiitischen und insbesondere der iranischen Tradition das Märtyrertum untersucht, wenn es auf der Bühne von einem Kollektiv und für ein Kollektiv dargestellt wird. Dabei wird das Martyrium in Ta'ziya als ein performatives Phänomen gefasst, das mehr mit der kulturellen Präsenz des Märtyrers als mit dessen Behandlung auf der textuellen Ebene zu tun hat.

最近チェックした商品