Unmögliche Lektüren : Zur Rolle der Medientechnik in den Filmen Michael Hanekes (Berliner Programm einer Medienwissenschaft) (2013. 176 S. m. zahlr. Abb. 23 cm)

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Unmögliche Lektüren : Zur Rolle der Medientechnik in den Filmen Michael Hanekes (Berliner Programm einer Medienwissenschaft) (2013. 176 S. m. zahlr. Abb. 23 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783865991553

Description


(Short description)
Im Werk des österreichischen Autorenfilmers Michael Haneke finden sich zwei Merkmale in ständiger Wiederkehr: das plötzliche Hereinbrechen verstörender, nicht-verstehbarer Ereignisse in die Handlung sowie die prominente Rolle oft störungsbehafteter Medien. So unstrittig dieses Beieinander von Sinnlosigkeit und Technik in Hanekes Filmen auch ist: Die Frage, ob beide Elemente womöglich auf ein und dieselbe Sache verweisen - nämlich auf die hermeneutische Widerspenstigkeit technischer Medien -, ist von bisherigen Forschungsbeiträgen nicht gestellt worden. Die These des Buches lautet, dass das Nicht-Verstehbare bei Haneke geradewegs mit dem Unlesbaren in Gestalt zeitgenössischer Medien zusammenfällt. Diese Denkfigur gilt es zunächst auf ihren akademischen Ort zu verweisen: den Widerstreit zwischen textbasierter Hermeneutik und technikzentrierter Medientheorie. Sodann wird für jeden der drei im Mittelpunkt stehenden Filme ein eigenes Paradigma angeboten. Benny s Video entpuppt sich als die Inszenierung einer medial ermöglichten Lektüre-Verweigerung durch den jugendlichen Protagonisten; die Serienkiller in Funny Games sind Stellvertreter einer Destruktion von Linearität, welche einen epistemologischen Keil zwischen die Systeme Alphabet und Apparatur einerseits, Analog- und Digitaltechnik andererseits treibt; in Caché schließlich scheitert die bücherversessene Hauptfigur an der Autorlosigkeit technisch generierter Bilder.Hanekes Filme klagen demnach die Unmöglichkeit hermeneutischer Verheißungen in einem hochtechnischen Zeitalter ein. Dies weist sie als ästhetische Phänomene aus, die bestimmten Formen materialistischer Medientheorie und -kritik eine bislang beispiellose Sichtbarkeit verleihen.
(Author portrait)
Matthias Wannhoff, geb. 1986, Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik in Bonn sowie der Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Tätigkeit als freier Journalist mit dem Schwerpunkt Film.

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