Handeln in der Ungewissheit : Paradoxien der Verantwortung (Kulturwissenschaftliche Interventionen)

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Handeln in der Ungewissheit : Paradoxien der Verantwortung (Kulturwissenschaftliche Interventionen)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783865990204

Description

Der Verantwortungsbegriff erlebt eine erstaunliche Konjunktur. Wohin man blickt, werden neue Verantwortlichkeiten eingefordert: in der Umwelt- und Wirtschaftspolitik, beim Umbau des Sozialstaates oder der Reform des Arbeitsmarktes. Die allseits erhobenen Forderungen nach mehr Verantwortung stehen freilich im krassen Widerspruch zur gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die anwachsende Komplexität der modernen Gesellschaft macht es immer schwieriger, die Ursachen und Verursacher von Schadensprozessen dingfest zu machen. Es fehlt das genaue Wissen, wer unter den komplexen Umständen tatsächlich die Verantwortung trägt. Und es fehlt den Handelnden vielfach die Fähigkeit, aber auch der Wille, die Verantwortung zu übernehmen.
Es ist deshalb zweifelhaft, ob der Ruf nach Verantwortung letztlich weiterhilft, anstehende Probleme zu lösen. Er sorgt vielmehr für zunehmende Belastungen und überfordert den Menschen bei der Bewältigung gesellschaftlicher Reformen. Wir sollten uns deshalb daran gewöhnen, dass wir für viele Dinge keine Verantwortung tragen, weil sie jenseits unserer Einflussnahme liegen. Das entbindet uns allerdings nicht davon, für das eigene Leben und die Beseitigung von Missständen zuständig sein. Die paradoxe These des Buches lautet: Verantwortung ist unser Schicksal. Wir sind als autonome Lebewesen zur Verantwortung verurteilt, ohne sie wirklich tragen zu können. Die Verantwortung bildet das Schicksal des modernen Menschen. Er selbst muss darüber befinden, in welcher Hinsicht und in welchem Maß er sie übernehmen will.Der Verantwortungsbegriff erlebt eine erstaunliche Konjunktur. Wohin man blickt, werden neue Verantwortlichkeiten eingefordert: in der Umwelt- und Wirtschaftspolitik, beim Umbau des Sozialstaates oder der Reform des Arbeitsmarktes. Die allseits erhobenen Forderungen nach mehr Verantwortung stehen freilich im krassen Widerspruch zur gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die anwachsende Komplexität der modernen Gesellschaft macht es immer schwieriger, die Ursachen und Verursacher von Schadensprozessen dingfest zu machen. Es fehlt das genaue Wissen, wer unter den komplexen Umständen tatsächlich die Verantwortung trägt. Und es fehlt den Handelnden vielfach die Fähigkeit, aber auch der Wille, die Verantwortung zu übernehmen.Es ist deshalb zweifelhaft, ob der Ruf nach Verantwortung letztlich weiterhilft, anstehende Probleme zu lösen. Er sorgt vielmehr für zunehmende Belastungen und überfordert den Menschen bei der Bewältigung gesellschaftlicher Reformen. Wir sollten uns deshalb daran gewöhnen, dass wir für viele Dinge keine Verantwortung tragen, weil sie jenseits unserer Einflussnahme liegen. Das entbindet uns allerdings nicht davon, für das eigene Leben und die Beseitigung von Missständen zuständig sein. Die paradoxe These des Buches lautet: Verantwortung ist unser Schicksal. Wir sind als autonome Lebewesen zur Verantwortung verurteilt, ohne sie wirklich tragen zu können. Prof. Dr. Ludger Heidbrink, geb. 1961, Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster und Hamburg. 1992 Promotion an der Universität Hamburg im Fach Philosophie. Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an den Universitäten Hamburg, Rostock, Lüneburg und Kiel. 2002 Habilitation im Fach Philosophie an der Universität Kiel. 2003 Privatdozent an der Universität Kiel. Ab 2004 Leiter der Forschungsgruppe »Kulturen der Verantwortung« am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Seit 2007 Direktor des Center for Responsibility Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Seit 2009 außerplanmäßiger Professor für Corporate Responsibility und Corporate Citizenship an der Universität Witten-Herdecke. Ab Oktober 2012 Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Mitglied der AG Wirtschaftsethik der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, der Wertekommission für werteorientierte Führung e.V., des Kieler Forum für Politische Philosophie und Wirtschaftsethik sowie des Gustav Radbruch Netzwerks für Ethik und Philosophie der Umwelt. Seit April 2013 Gastprofessor am Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten-Herdecke.

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