Workuta - Die Stadt der lebenden Toten : Ein Augenzeugenbericht (2015. 298 S. 22 cm)

個数:
  • ポイントキャンペーン

Workuta - Die Stadt der lebenden Toten : Ein Augenzeugenbericht (2015. 298 S. 22 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783865839367

Description


(Text)
In Leipzig werden in den 1950er Jahren einige Studenten, die später unter dem Namen "Belter-Gruppe" in die Geschichte eingehen sollten, von der Stasi verhaftet und an die russische Besatzungsmacht übergeben. Sie verschwinden auf Jahre spurlos. Zunächst werden sie in einem Kellergefängnis des russischen Geheimdienstes NKWD in Dresden eingesperrt wo sie unter primitivsten Umständen leben müssen. Dort findet die Untersuchung ihres "Falles" bei nächtlichen Verhören statt. Nach Monaten erfolgt die Verurteilung zu unvorstellbar drakonischen Strafen. Über das Zuchthaus Berlin-Lichtenberg werden sie nach Workuta, 160 km nördlich des Polarkreises, verbracht, nachdem sie auf mehreren Zwischenstationen die Bekanntschaft mit verschiedenen russischen Gefängnissen gemacht haben. Der Transport erfolgt unter unmenschlichen Bedingungen in speziellen Gefangenenwaggons. Im Lager erwartet sie schwerste körperliche Arbeit im Kohleschacht und in der Tundra. Schwere Epidemien, wie Hepatitis und Tuberkulose, gehen auch an ihnen nicht vorüber. Das Polarklima und die Arbeit in der Tundra belasten den von Dystrophie geschwächten Körper, doch die Überlebensstrategie des Verfassers dieses erschütternden Berichts siegt über Leid und Elend. Der Tod Stalins im März 1953 leitet eine Wende ein, doch es soll noch zweieinhalb Jahre dauern, bis die fünfjährige Tortur Werner Gumpels ein Ende hat.
(Author portrait)
Werner Gumpel wurde im Oktober 1950 als Mitglied einer studentischen Widerstandsgruppe an der Universität Leipzig von einem Sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und nach Workuta (UdSSR) deportiert. Nach seiner Rückkehr im Oktober 1955 studierte er Volkswirtschaftslehre, promovierte und habilitierte, und erhielt einen Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er bis zu seiner Emeritierung Vorstand des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Ost- und Südosteuropas war.

最近チェックした商品