Ganz oder gar nicht! : Aus dem Leben eines Überzeugungstäters. Die nachgelassene Autobiografie (2018. 272 S. Mit zwei farbigen Bildteilen. 215 mm)

個数:
  • ポイントキャンペーン

Ganz oder gar nicht! : Aus dem Leben eines Überzeugungstäters. Die nachgelassene Autobiografie (2018. 272 S. Mit zwei farbigen Bildteilen. 215 mm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783862657117

Description


(Text)
Als Schauspieler war er ein Mann der vielen Charaktere, privat galt er als bewusst bodenständig und offenherzig. Der Rückblick eines Künstlers auf sein eigenes Leben. Eine sehr persönliche Autobiografie aus dem Nachlass des Schauspielers.Ulrich Pleitgen war einer der vielseitigsten Darsteller der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Mit der Serie »Nicht von schlechten Eltern« spielte sich der gelernte Theaterschauspieler in die Herzen eines Millionenpublikums. Auf der Leinwand war er u.a. in dem Film »Stammheim« zu sehen, der 1986 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären erhielt. Als hartgesottener Chefkommissar Sander löste er in »K3 - Kripo Hamburg« schwierige Fälle, und auch als Hörbuchsprecher war Ulrich Pleitgen ausgesprochen erfolgreich. Der redegewandte Künstler, der seine Rollen am liebsten unter freiem Himmel an der Alster lernte, wurde mehrfach zum Schauspieler des Jahres gekürt und mit dem Bambi ausgezeichnet. Im Februar 2018 verstarb Ulrich Pleitgen im Alter von 75 Jahren. Nun liegt die Autobiografie des einnehmenden Mimen vor, die dieser zusammen mit seinem Stiefsohn, dem Physiker und Schriftsteller Ilja Bohnet, verfasst hat.
(Extract)
Die Autobiografie basiert auf persönlichen Gesprächen, die ich in dichter Folge in der Zeit von Sommer 2016 bis Mitte 2017 mit meinem Stiefvater geführt habe. Ulrich Pleitgen hatte inzwischen gelernt zu akzeptieren, dass er die letzte seiner drei Lebensphasen durchlief. »Ich bin ein alter Kerl«, hatte er mir gleich zu Beginn der Gespräche gesagt, »ich weiß nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt.«Die Arbeit an seiner Biografie war für ihn ein Vehikel, zu den Anfängen seines Schauspielerlebens zurückzukehren. Bis dahin hatte ihm seine persönliche Vergangenheit nicht viel bedeutet. »An der Vergangenheit zu hängen, birgt die Gefahr, das Heute nicht mehr wahrzunehmen, vor dem Heute Angst zu bekommen und sich in der Sicherheit des Gestrigen zu wiegen, in einer Art seelischem Biedermeier.«Er sehnte sich nach der Zeit seiner schauspielerischen Jugend und der experimentellen Kunstversuche im Theater zu Beginn seiner Karriere zurück. »Ich möchte wieder zu dieser Reinheit und Wahrhaftigkeit zurück, zum Ursprung. Ich fände es schön, wenn wir auf eine komische Weise in dem Buch zeigen könnten, dass ich plötzlich im Alter diese Rückkehr zu meinem künstlerischen Anfang will.«Mein Stiefvater interessierte sich für die kuriosen Geschichten in seinem Leben, für die Dinge, die auf komische Weise schiefgelaufen sind, für das Unvorhersehbare, das Stolpern durch den Lebensalltag - das Ur-Motiv des Komödianten, und ein solcher war zweifellos mein Stiefvater. Er liebte nichts mehr als die Tragikomödie.Für mich bedeutete unser gemeinsames Buchprojekt eine wunderbare Möglichkeit, meine Liebe für Textarbeit und Dramaturgie mit der Erzählkunst eines Mannes zu verbinden, dessen Geschichten und Anekdoten mich schon als Kind faszinierten. »Aber ich erwarte von dir, dass du mich inspirierst«, sagte er gleich bei einem der ersten Interviews. »Ich kann mich nicht selbst inspirieren. Da muss immer jemand sein, der den Queue in die Hand nimmt und die Kugel stößt. Dann macht die Kugel ihren Weg, und es klackt irgendwo. Ich muss angestoßen werden, verstehst du?«Unser gemeinsames Leben war bis dahin nicht spannungsfrei, und so blieb es bis zum Schluss. Aber durch die Interviews erfuhr ich vieles über ihn, was ich bisher nicht gewusst hatte, und ich begann besser zu verstehen, wer Ulrich Pleitgen wirklich war. Aus dem Vorwort von Ilja Bohnet

最近チェックした商品