Übel, böse und gemein : Wollen Sie arbeitslos sein? Ich nicht!. Ein satirischer Roman von einem erfahrenen Jobcoach (2017. 232 S. 192 mm)

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Übel, böse und gemein : Wollen Sie arbeitslos sein? Ich nicht!. Ein satirischer Roman von einem erfahrenen Jobcoach (2017. 232 S. 192 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783862656585

Description


(Text)
Arbeitslos zu werden stellt die meisten Menschen vor unerwartete soziale, wirtschaftliche und psychische Probleme. Der Verlust des Arbeitsplatzes hat ungerechtfertigte Schuldzuweisungen, den gesellschaftlichen Abstieg, ein existenzbedrohendes Mindereinkommen und schließlich unüberhörbare Selbstzweifel im Bemühen um die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zur Folge.Hinzu kommt eine Arbeitsverwaltung, deren vorrangige Aufgabe nicht die schnellstmögliche Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis zu sein scheint, sondern das systematische Drangsalieren ihrer Kunden. Einmal in die Fänge der Bundesagentur für Arbeit geraten, hagelt es statt gezielten Förderangeboten und passgenauen Vermittlungsvorschlägen staatsobrigkeitstreue Drohungen, Sperrfristen und die Einsteuerung in sinnfreie Maßnahmen zur Aktivierung.Ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld I erloschen und die Agentur für Arbeit mit ihrem Latein am Ende, wird der Arbeitslose an das Jobcenter übergeben, was gleichbedeutend ist mit demWechsel vom Regen in die Traufe. Das Unheil als Hartz-IV-Bezieher ist nicht mehr aufzuhalten.Robert Raschs unerwartete Arbeitslosigkeit bestätigt zwar seinem Schwiegervater, einen Versager in die Familie aufgenommen zu haben, stellt aber für den gut ausgebildeten Kaufmann kein größeres Problem dar. Aufgrund seiner erfolgreichen Berufsbiografie und mithilfe der Arbeitsagentur sollte es gelingen, zeitnah wieder in Arbeit zu kommen. Eine irrige Annahme.Unfähige, überforderte und selbstherrliche Vermittlungsfachkräfte zuerst der Bundesagentur für Arbeit, danach des Jobcenters verhindern ebenso eine Rückkehr Roberts in den Arbeitsmarkt wie übereifrige Kollegen, egozentrische Schlagerbarden, parteitreue Politiker und karrieregeile Professoren. Aber Robert gibt nicht auf.Mit Mut, Entschlossenheit und dem Willen, selbst die abstrusesten Jobs anzunehmen, greift er nach allem, was nach Arbeit aussieht, sich wie Arbeit anfühlt und ihn wieder in Beschäftigung bringen könnte. Unterstützt wirder in dieser schwierigen Lebensphase nicht nur von seiner Frau, sondern auch von seinen Freunden aus der Stammkneipe Bärchens Ballhaus, die in Vasallentreue zu ihm stehen.
(Extract)
Meine unfreiwillige Erwerbslosigkeit hatte sich auch in der Nachbarschaft herumgesprochen. Die Leute tuschelten über mich, stießen sich unauffällig an, wenn sie mich auf der Straße sahen, und grüßten beschämt, wenn sie mir nicht vorher ausweichen konnten. Manche freundliche Menschen aus der Nachbarschaft tuschelten extra so laut, dass ich ihre Mutmaßungen über den Grund meiner Arbeitslosigkeit mitkriegen musste, wahrscheinlich mitkriegen sollte. Sie variierten von »Soll geklaut haben wie ein Rabe« bis »Angeblich sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - ob Opfer oder Täter ist nie herausgekommen«.Wenn ich Glück hatte, wurde ich aber auch von Bewohnern unserer Vorortsiedlung angesprochen, denen mein Schicksal aufrichtig am Herzen lag. Sie warteten, bis ich mein Haus verlassen hatte, und vertrauten mir aus sicherer Quelle den akuten Arbeitskräftebedarf verschiedener Firmen an. Da war zum Beispiel die ältere Dame, die schräg gegenüber von uns wohnte. »In der Firma meines Schwiegersohnes suchen sie noch«, sagte sie. »Wo arbeitet denn Ihr Schwiegersohn?«, fragte ich nach. »Tja, das müssen Sie schon selbst herausfinden - ich wollte nur helfen.«Christoph Papke