Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet : Eine Erledigung (1924) (2017. 520 S. 2 Abb. 20.8 cm)

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Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet : Eine Erledigung (1924) (2017. 520 S. 2 Abb. 20.8 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783862591237

Description


(Text)
"Ich habe in der Legende der Weisen von Zion nie etwas anderes sehen können als eine phantastische Ausgeburt maniakalischen Judenhasses, auf den ich mich so wenig verstehe, daß er mich gar nicht berührt, und daß ich wenig geneigt bin, mich überhaupt mit ihm zu beschäftigen. Ihr Buch zeigt mir, welch ein Aufwand von wissenschaftlicher Energie und Akribie sich immerhin empfahl, als es galt, dieser Legende endgültig den Garaus zu machen."Diese Zeilen richtete Thomas Mann im November 1926 an Binjamin Segel, nachdem er dessen Veröffentlichung "Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet" mit dem optimistischen Untertitel "Eine Erledigung" gelesen hatte. Beinahe drei Jahre arbeitete der jüdisch-galizische Journalist Segel (1866-1931) an der Entlarvung des weltweit bekanntesten Verschwörungsphantasmas. Mit seiner Aufklärungsschrift von 1924 gehörte er zu den Vorreitern einer Kritik des antisemitischen Pamphlets, während die Mehrheit der Intellektuellen eine nähere Auseinandersetzung mit der unrühmlichen Thematik vermied. Segel lieferte mit seiner Abhandlung schließlich nicht nur einen Überblick über die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte der Protokolle, sondern konnte darin auch nachweisen, aus welchen Texten sich die Urheber des Pamphlets bedienten, um den Plan einer vermeintlichen jüdischen Weltverschwörung zu entwerfen.Mit der Neuauflage von Segels Pionierschrift soll das zeitgenössisch bedeutende Dokument erneut gewürdigt werden, auch wenn mit ihm nicht der von Thomas Mann erhoffte Garaus des Pamphlets erzielt werden konnte. Denn nach wie vor ist die Beliebtheit der Protokolle unter Antisemiten - insbesondere in islamischen Ländern und Rußland - ungebrochen.
(Author portrait)

(Author portrait)
eines "jüdischen Volkstums" zu überbrücken. Hierzu übernahm Segel sowohl säkulare Elemente der Aufklärung, gleichzeitig schätzte er die traditionellen jüdischen Werte hoch. U.a. mit seinem Werk "Die Entdeckungsreise des Herrn Dr. Theodor Lessing zu den Ostjuden" (1910) trat er gegen eine undifferenzierte, diskriminierende Beschreibung der "Ostjuden" auf, wie sie etwa von Theodor Lessing in Form einer Artikelserie in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vertreten wurde. Als Protagonist des liberalen Judentums setzte er sich kritisch mit Ernst Lissauers "Haßgesang gegen England" auseinander[1]. Mit seiner Publikation "Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung" (1924), unternahm er eine der ersten kritischen Bestandsaufnahme dieser Fälschung; den Antisemitismus bekämpfte er auch mit der Schrift "Welt-Krieg. Welt-Revolution. Welt-Verschwörung. Welt-Oberregierung" (1926). Nachdem er lange Zeit in Berlin gelebt hatte, verbrachte er, von Krankheit gezeichnet, seine letzten Lebensjahre in Wien.

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