Zerrissene Wissenschaft : Der Physikochemiker Karl Lothar Wolf (1901-1969) in der Chemie des 20. Jahrhunderts

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Zerrissene Wissenschaft : Der Physikochemiker Karl Lothar Wolf (1901-1969) in der Chemie des 20. Jahrhunderts

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783862251476

Description

Karl Lothar Wolf war ein Getriebener - rastlos in der Forschung, ambitioniert in der Hochschulpolitik, oft konfliktreich im persönlichen Umgang. Als Physikochemiker hinterließ er wichtige Beiträge zur Molekülordnung und Grenzflächenforschung. Gleichzeitig bewegte er sich auf gefährlichem politischem Terrain: Früh bekannte er sich zum Nationalsozialismus und wurde 1933 in Kiel zum jüngsten Rektor Nazideutschlands ernannt. Die politischen Umbrüche nutzte er, um seine Vorstellungen von Forschung und akademischer Macht durchzusetzen, mit folgenreichen Konflikten für Kollegen, Institutionen und für ihn selbst.

Der Autor, lange selbst an Wolfs Wirkungsort in Halle tätig, zeichnet das Bild eines Wissenschaftlers, der von Neugier, ideologischer Verblendung und unermüdlichem Geltungsdrang zugleich geprägt war. Die Biografie folgt seinem Weg durch das "Dritte Reich", durch Krieg, Entnazifizierung und Neuanfang bis zur Gründung eines Instituts, das später in die Fraunhofer-Gesellschaft einging.

"Zerrissene Wissenschaft" beleuchtet Leben und Wirken eines unbequemen Forschers und lädt ein zur kritischen Auseinandersetzung mit der Chemie des 20. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Erkenntnisdrang, Weltanschauung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Weitere Infos: gnt-verlag.de/1147

Vorbemerkung

1 Eine rastlose Karriere

2 Lehr- und Wanderjahre 1925-1930

3 Kieler Jahre: Aufstieg und Anpassung 1930-1936
3.1 Politischer Wandel und Wissenschaft in Kiel
3.2 Magnifizenz Wolf und die "Stoßtruppuniversität"
3.3 Erzwungener Abschied

4 Würzburger Intermezzo 1936-1937

5 Zwischen Wissenschaft und Politik: Halle 1937-1945
5.1 Amtsantritt in Halle: Karriere ohne Skrupel
5.2 Kieler Schatten: Alte Konflikte in neuer Umgebung
5.3 Weichenstellung für kriegswichtige Forschung
5.4 Expansionsdrang
Exkurs: Katakomben der Wissenschaft
5.5 Das Vierjahresplaninstitut
5.6 Trotzdem: Grundlagenforschung
5.7 Versuch einer gestalthaften Chemie
5.8 Die "Deutsche Chemie"
Bildbeispiele: Gestalt und Funktion
Bildbeispiele: Gestaltwandlungen
5.9 Ordnung in der Unordnung
5.10 Morphologische Nachklänge
5.11 Goethes Schriften zur Naturwissenschaft

6 Neubeginn in der Pfalz 1945-1969
6.1 Der entnazifizierte Oberstudiendirektor
6.2 Die Keimzelle des Fraunhofer IGB Stuttgart
6.3 Das Institut für Grenzflächenforschung (IGf) Marienthal

7 Fazit: Der Zerrissene

8 Anhang
8.1 Vita
8.2 Dokumente
8.3 Quellen und Literatur
8.4 Abkürzungsverzeichnis
8.5 Dank
8.6 Bildnachweis
8.7 Über den Autor

Personenregister

Frank Kuschel war von 1961 bis 1992 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und zwischenzeitlich an der Bergakademie Freiberg tätig, zuletzt ab 1982 in Halle als ordentlicher Professor für Physikalische Chemie. In der Fraunhofer-Gesellschaft konnte er bis 2016 seine Forschungsarbeiten über Flüssigkristallanwendungen fortsetzen.

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