Urformen der Sexualität : Wie Nathanael Pringsheim den Algen die Unschuld nahm

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Urformen der Sexualität : Wie Nathanael Pringsheim den Algen die Unschuld nahm

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783862251421

Description

Algen haben unsere Welt mit erschaffen: Sie atmen CO2 und hinterlassen Sauerstoff, ohne den es uns heute nicht gäbe. So helfen Algen auch die Welt von morgen zu formen, sie werden gegen den Klimawandel eingesetzt und bieten Grundstoffe für eine nachhaltige Ernährung. Der Botaniker Nathanael Pringsheim (1823-1894), Zeitgenosse von Charles Darwin und Nachfolger Goethes in Jena, revolutionierte mit seiner Entdeckung der sexuellen Fortpflanzung bei Algen das wissenschaftliche Verständnis von Sexualität als allgemeines Lebensprinzip.

Dieses Buch

  • gewährt spannende historische Einblicke in den Übergang von der Naturphilosophie zur naturwissenschaftlichen Methodik der Erkenntnisgewinnung,
  • erläutert Pringsheims bahnbrechende Entdeckung von Urformen der Sexualität, die seither als allgemeines Lebensprinzip gilt,
  • dokumentiert erstmals die im Dritten Reich aufgeriebene Pringsheim-Familie und ihre wissenschaftlichen Errungenschaften,
  • schildert den steinigen Weg zur ersten meeresbiologischen Forschungsstation auf Helgoland, deren Pate Pringsheim war,
  • präsentiert eindrucksvoll großformatige Kunstformen der Mikroskopie aus der Hand eines Meisters der Mikroskopie und der wissenschaftlichen Zeichnung,
  • ehrt einen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Naturforscher zu seinem 200. Geburtstag
  • und lenkt nicht zuletzt den Blick auf die Algenforschung, der sich Pringsheim verschrieben hatte und die heute aktueller ist denn je.

Mit Dokumentenanhang, Personen- und Sachregister.

gnt-verlag.de/1142

Vorwort des Autors

1 Einflüsse: Wissenschaft im Umbruch
1.1 Vom statischen zum dynamischen Weltbild
1.2 Zelltheorie von Schleiden und Schwann
1.3 Evolutionstheorie von Darwin und Wallace
1.4 Deutsche Naturphilosophie und idealistische Morphologie
1.5 Pringsheims Forschungsansatz

2 Werdegang: das Leben Nathanael Pringsheims
2.1 Kindheit: Schwierige Schulzeit gemeinsam mit Ferdinand Lassalle
2.2 Studium, wichtige Lehrer und Kampf um die Promotion
2.2.1 Von der Philosophie über die Medizin zur Botanik
2.2.2 Der Kampf um die Promotion
2.3 Politische Aktivitäten: März 1848
2.4 Wissenschaftliche und persönliche Erfolge
2.5 Gründer eines der ersten Botanischen Institute
2.6 Die letzten Jahre in Berlin
2.7 Weitere Gründeraktivitäten
2.7.1 Jahrbücher für wissenschaftliche Botanik
2.7.2 Deutsche Botanische Gesellschaft
2.7.3 Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft
2.8 Weitere Mitglieder der Pringsheim-Familie
2.8.1 Der Chemiker Albert Ladenburg
2.8.2 Die Physiker in der Familie Pringsheim
2.8.3 Der Mathematiker Alfred Pringsheim
2.8.4 Der Biologe Ernst Georg Pringsheim
2.8.5 Opfer des Naziregimes

3 Wissenschaftliches Werk: Urformen der Sexualität
3.1 Ursprünge der Sexualität in der Biologie
3.2 Sexualität von Pflanzen
3.2.1 Höhere Pflanzen
3.2.2 Niedere Pflanzen
3.3 Die sexuellen Urformen der Algen
3.3.1 Urform I: Innere Befruchtung
3.3.2 Urform II: Äußere Befruchtung
3.3.3 Urform III: Sexuell-asexueller Generationswechsel
3.4 Evolution der Landpflanzen: die Bedeutung der Sexualität
3.4.1 Variation I: Sexuelle Dominanz und Aposporie bei Moosen
3.4.2 Variation II: Asexuelle Dominanz bei Farnen
3.4.3 Variation III: Geschützte Sexualität bei Blütenpflanzen
3.4.4 Das erste Mal: Vom Vorteil sexueller Vermehrung
3.5 Einordnung des Pringheimschen Werkes

4 Meeresbiologie: Pringsheims Wirken auf Helgoland
4.1 Die Erforschung des Meeres
4.1.1 Helgoland: ein meeresbiologischer Brennpunkt
4.1.2 Andere europäische Forschungsstationen
4.1.3 Die Idee einer deutschen Forschungsstation
4.2 Biologische Anstalt Helgoland
4.3 Nordseemuseum
4.4 Botanischer Versuchsgarten
4.5 Die Nathanael-Pringsheim-Stiftung

5 Kunstformen der Mikroskopie

6 Anhang
6.1 Dokumente
6.2 Zitierte Literatur
6.3 Bildnachweis
6.4 Über den Autor

Inhaltsverzeichnis

Personen- und Sachregister


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