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Description
Von der Silberhochzeit Ludwigs I. im Jahr 1835 bis zum Begräbnis von Franz Josef Strauß oder zu den G7-Gipfeln in Bayern 2015 und 2022: Gebirgsschützen sind seit gut 200 Jahren einmarkantes Element der Repräsentation des bayerischen Staates nach innen und außen.Facettenreiche Akteure der Traditionsbildung in Bayern: Der Bezug auf eine jahrhundertealte Tradition gehört heute zum Selbstverständnis der bayerischen Gebirgs- und Antlaßschützen.Untersucht werden u.a. Berührungspunkte mit den Landfahnen der frühen Neuzeit, der Bayerischen Armee oder den Einwohnerwehren der 1920er Jahre. Auch die Frage nach dem Verhalten der Gebirgsschützen-Kompanien in der NS-Zeit wird erörtert. Die Gründung des wirkmächtigen Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien 1951 sorgte für eine neue Konjunktur, die bis heute anhält. Dr. Martin Keßler ist Geschäftsführer des Instituts für Bayerische Geschichte der LMU München. Prof. Dr. Ferdinand Kramer ist Inhaber des Lehrstuhls für bayerische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Neuzeit an der LMU München und Vorstand des Instituts für Bayerische Geschichte der LMU. Dr. Julia Mattern betreut das Archiv im neuen "Zentrum Gebirgsschützen Bayern" in Benediktbeuern. Dr. Claudia Schemmer ist Lehrerin an der Reiffenstuel-Realschule in Traunstein und beschäftigt sich mit der Geschichte Bayerns nach 1945.



