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Description
Die Publikation widmet sich einer zentralen, bislang kaum erschlossenen Dimension des traditionellen chinesischen Theaters ('xiqu') - dem Gesang als ästhetischem und grundlegendem Prinzip. Es wird verdeutlicht, dass sich die Rezeption und Bewertung des 'xiqu' im Westen bislang stark auf visuelle und dramatische Aspekte konzentrieren, während seine musikalische Ästhetik unbeachtet bleibt. Im Mittelpunkt der Beobachtung stehen die beiden repräsentativen Theaterformen 'kunqu' und 'yueju', deren musikalische Systeme - das Zyklen- und das 'ban'-Prinzip - in entscheidender Weise zur Vielfalt und Eigenständigkeit der chinesischen Theaterformen beitragen. Mit umfangreichen historischen Studien und musik- sowie theaterwissenschaftlichen Untersuchungen zeigt der Verfasser, wie eng Literatur, Sprache und Musik im Gesang des 'xiqu' verflochten sind. Der Gesang wird dabei sowohl als klangliches als auch performatives Phänomen verstanden, das den ästhetischen Kern des traditionellen chinesischen Theaters ausmacht. Diese Studie zielt auf eine Neubestimmung des 'xiqu' im globalen Kontext und ein tieferes interkulturelles Verständnis dieser komplexen Kunstform. Vorwort · 1. Einleitung · 2. Übersicht über das Zyklenprinzip und das 'ban'-Prinzip · 3. Der Gesang im 'kunqu': die perfekte Harmonie zwischen Literatur und Musik · 4. Der Gesang im 'yueju': begrenzte melodische Formen mit endloser Aussagekraft · 5. Der Gesang im 'xiqu' - ein neuer Schlüssel zum Verständnis des traditionellen chinesischen Theaters · Anhang 1: Glossarium (Die chinesischen Termini und Personennamen mit deutschsprachigen Erläuterungen) · Anhang 2: Aufnahmen der ausgewählten Notenbeispiele · Verzeichnis der Abbildungen und Notenbeispiele · Literaturverzeichnis · Verzeichnis der zitierten Videos und Webseiten



