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Welche quantitative Dimension hat die Pflichtverteidigung im deutschen Strafprozess und warum? Wie oft wird ein Pflichtverteidiger vom Richter ausgew hlt und wie oft vom Beschuldigten? Nach welchen Kriterien w hlen Richter Pflichtverteidiger aus, und nach welchen w hlen Beschuldigte? Stimmt es, dass Richter immer wieder dieselben Verteidiger zu Pflichtverteidigern machen? Und verzichten durch solche Verteidiger verteidigte Beschuldigte h ufiger auf Rechtsmittel? Die Studie zur Praxis der Beiordnung von Pflichtverteidigern findet Antworten auf diese und viele andere Fragen, die dogmatisch in dem heiklen Umfeld der richterlichen Kontrolle ber die personelle Besetzung der Verteidigerbank stehen. Dar ber hinaus widmet sich das Werk u.a. der Evaluation der Effekte der Einf hrung notwendiger Verteidigung bei Untersuchungshaftvollzug und diskutiert rechtspolitische M glichkeiten zur Gew hrleistung einer von richterlicher Kontrolle entlasteten Wahlverteidigung auch f r mittellose Beschuldigte.



