Description
(Short description)
Der Autor untersucht die völkerrechtliche Zurechnung von Handlungen staatsnaher Unternehmen zum Staat. Die Analyse umfasst die Regeln des Völkergewohnheitsrechts, die völker- und insbesondere investitionsrechtliche Rechtsprechung sowie völkervertragliche lex specialis zur Zurechnung.
(Text)
Staatsnahe Unternehmen als hybride, zwischen ffentlicher und privater Sph re agierende Akteure besch ftigen die Rechtswissenschaft und -praxis schon seit langer Zeit. Aktuell stellt sich gerade im Internationalen Investitionsrecht vermehrt die Frage der Zurechnung der Handlungen solcher Unternehmen zum Staat. Denn wird ein Investor durch ein staatsnahes Unternehmen gesch digt, ist er durch investitionsrechtliche und/oder weitere v lkerrechtliche Standards nur gesch tzt, wenn die Unternehmenshandlungen als solche des Staates angesehen werden k nnen.Der Autor analysiert die Kriterien, anhand derer die Frage der Handlungszurechnung zu bewerten ist. Hierzu erfolgt eine Analyse der Regeln des V lkergewohnheitsrechts sowie eine umfassende Auswertung der Rechtsprechung investitionsrechtlicher Schiedsgerichte, der Welthandelsorganisation, des Europ ischen Gerichtshofs f r Menschenrechte und des Europ ischen Gerichtshofs. Auch v lkervertragliche lex specialis zur Zurechnung werden er rtert.



