Description
(Short description)
Der Tagungsband leistet einen Beitrag zur schlüssigen Interpretation der verschiedenen Ausprägungen und Dimensionen des europäischen Doppelverfolgungsverbots. Als Ausgangspunkt dient die einschlägige Judikatur des EuGH und EGMR, die kritisch gewürdigt und um neue Perspektiven ergänzt wird.
(Text)
Das Verbot, zweimal wegen derselben Tat verfolgt oder bestraft zu werden (ne bis in idem), wird in der Europ ischen Union auf mehreren Ebenen bei unterschiedlicher Reichweite gew hrleistet. Mit dem Inkrafttreten der Grundrechtecharta hat die Vielschichtigkeit des Verbots zugenommen. Der Tagungsband greift zentrale Auslegungsfragen von ne bis in idem auf: Ist der Tatbegriff faktisch oder normativ zu bestimmen? Bedarf es eines autonom-europ ischen Begriffs der Rechtskraft? Welche Voraussetzungen bestehen f r die transnationale Wiederaufnahme von Strafverfahren? Lassen sich Einschr nkungen des transnationalen ne bis in idem aufrechterhalten? Welche Rolle spielt die abweichende Handhabung durch den EuGH im Wettbewerbsrecht?Die Autoren untersuchen die Judikatur des EuGH und EGMR und zeigen Divergenzen auf. Diese werden zum Anlass genommen, eigene L sungskonzepte zu entwickeln.Mit Beitr gen von:Prof. Dr. Martin B se, Prof. Dr. Robert Esser, Prof. Dr. Martin Heger, Prof. Dr. Gudrun Hochmayr, Prof. Dr. Kurt Schmoller, Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schomburg, Hon.-Prof. Dr. Fritz Zeder



