Description
(Short description)
Das Buch behandelt verfassungsrechtliche Spielräume und Grenzen der Regulierung von Werbeplatzierungen in elektronischen Medien. Es stellt Kriterien vor, die der Gesetzgeber zu beachten hat und kommt zu dem Schluss, dass im Rundfunkstaatsvertrag teilweise verfassungswidrige Regelungen vorliegen.
(Text)
Werbung in Medieninhalten wird als ein Weg angesehen, die Finanzierungskrise f r Inhalte abzumildern. Nach dem verfassungsrechtlichen Trennungsgrundsatz d rfen Werbung und Medieninhalt nicht vermischt werden. Doch nicht jede Werbeplatzierung ist insofern von gleicher Relevanz. Das Buch zeigt, welche Spielr ume und Grenzen der Gesetzgeber bei der Regulierung von Werbeplatzierungen zu beachten hat. Dabei verfolgt es den Ansatz, den Trennungsgrundsatz stets auf die Ursachen f r dessen Fundierung zur ckzuf hren, n mlich die Programmautonomie und das Rezipientenvertrauen. Diese Aspekte streiten je nach Art und Thema der Werbeplatzierung und des Medieninhalts mal mehr und mal weniger f r die Trennung und Kennzeichnung von Werbung. Unter Ber cksichtigung verfassungs- und europarechtlicher Vorgaben wird die einfach-rechtliche Lage untersucht. Dabei wird festgestellt, dass im Rundfunkstaatsvertrag verfassungswidrige Regelungen vorliegen - vor allem in Bezug auf Kennzeichnungsvorschriften.



