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Description
(Text)
Die Wissenschaften erzeugen mit neuem Wissen gleichzeitig auch verschiedene Formen des Nichtwissens. Dieser scheinbar paradoxe Zusammenhang der Ko-Produktion von Wissen und Nichtwissen wird in der Wissenschaftsforschung in j ngster Zeit zunehmend anerkannt. Mit dem Konzept Nichtwissenskulturen l sst sich sowohl theoretisch begreifen als auch empirisch analysieren, wie wissenschaftliche Erkenntnispraktiken mit dem Wissen zugleich neue R ume gewussten wie nicht-gewussten Nichtwissens hervorbringen. Wissenskulturen sind daher auch Nichtwissenskulturen, die sich anhand spezifischer Charakteristika ebenso voneinander unterscheiden wie vergleichen lassen. Die unterschiedlichen Nichtwissenskulturen stellen wichtige Bezugspunkte in den ffentlich-politischen Debatten ber den Umgang mit Nichtwissen dar. In diesen Nichtwissensdiskursen kann die Anerkennung einer Pluralit t gleichrangiger Nichtwissenskulturen wichtige neue Perspektiven und Reaktionsm glichkeiten er ffnen.Mit Beitr gen von Stefan B schen, Karen Kastenhofer, Jens Soentgen, Peter Wehling.
(Author portrait)
Peter Wehling (PD Dr. phil.) arbeitet als Soziologe an der Universität Augsburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenssoziologie, Wissenschafts- und Techniksoziologie, Gesellschaftstheorie sowie Biopolitik.Stefan Böschen, Dr. phil., ist Leiter des Forschungsbereichs Wissensgesellschaft und Wissenspolitik am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) in Karlsruhe.



