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Description
Empirical studies of critical life events, such as experiences of loss, violence or biographical disruptions, require an ethical foundation. This book bridges the gap between normative-theoretical reflections and practical research suggestions. Drawing on examples of common challenges in the field, it provides concrete guidelines for action in the phases before, during, and after data collection. 1. Hinführung: Wozu bedarf es einer forschungsethischen Orientierungshilfe zur Untersuchung kritischer Lebensereignisse?1.1 Motivation und Zweck des Kompaktmanuals1.2 Zielgruppen und Anwendungsbereich2. Kritische Lebensereignisse und biografische Krisen als Forschungszusammenhang2.1 Ethos und Ethik der Erforschung kritischer Lebensereignisse und biografischer Krisen2.1.1 Problematische Nutzenmaximierung2.1.2 Erkenntnistheoretische Analyse von Subtexten2.2 Kritik der Vorannahmen: Pathologisierung/Problematisierung, Reaktivierung, affektive Betroffenheit und Gegenübertragung (PRAG)3. Ethische Prämissen3.1 Principlism als forschungsethisches Paradigma und mittlere Prinzipien der Erforschung kritischer Lebensereignisse3.1.1 Kritische Würdigung eines forschungsethischen PrinciplismForschungsbeispiel I: Verdeckte Beobachtungen3.1.2 Prinzipien der Erforschung kritischer Lebensereignisse und biografischer Krisen3.2 Kontroverse um Normativität in der Forschung: Objektivität vs. Solidarität (Parteilichkeit)3.2.1 Zur Gegensätzlichkeit der Ansprüche3.2.2 Intersubjektivität als Lösungsversuch3.3 Der Nutzen von Forschung als Proklamation gelingender Lebensführung4. Vor der Erhebung4.1 Betroffenenpartizipation als formative Evaluation des Forschungsdesigns4.1.1 Gelingensfaktoren für PartizipationForschungsbeispiel II: Partizipative Forschung4.1.2 Begünstigt Betroffenenpartizipation sozial erwünschte Ergebnisse?4.1.3 Partizipation im Zusammenhang von Abschlussarbeiten und Nachwuchsforschung4.2 Risikoanalyse des Forschungsvorhabens als White Hat Security Hack4.2.1 Entwicklung des Forschungsdesigns4.2.2 Feldzugang4.2.3 Erhebungssetting4.2.4 Zweckrationalität des Forschungssystems4.2.5 Dissemination4.3 Kritik an Erhebungsinstrumenten/LeitfadenkritikForschungsbeispiel III: Lösungsorientiertes Fragen4.4 Einholung eines EthikvotumsForschungsbeispiel IV: Exemplarisch modifizierter Antrag zur Einholung eines Ethikvotums4.5 Aus- und Weiterbildung sowie Betreuung von Studierenden und Nachwuchsforschenden4.5.1 Selbsterfahrung als geschützter Raum4.5.2 Rollenspiele, Simulationen und Kontakte zu BetroffenenForschungsbeispiel V: Interviewschulung unter Einbezug von Erfahrungsexpert:innen4.5.3 Choice-Optionen bei Vertrauenspersonen, externe Kooperationen mit Hilfeeinrichtungen und Exit-Optionen4.6 Grenzen des Umgangs mit Betroffenheit in wissenschaftlichen Organisationen4.6.1 Mitarbeitende werden nicht dazu aufgefordert, Betroffenheiten zu thematisieren4.6.2 Betroffenheit thematisieren zu können, bedeutet nicht, individuelle Betroffenheit in Forschungseinrichtungen aufzuarbeiten4.6.3 Disclosure ist einer institutionellen Veröffentlichung von Betroffenheit nicht gleichzusetzen4.6.4 Institutionell kann nur mit solchen Aspekten von Betroffenheit umgegangen werden, die Entscheidungsträger:innen bekannt sind5. Die Erhebung5.1 Informed Consent als elliptische Ko-KonstruktionForschungsbeispiel VI: Informed Consent5.2 Interviewdurchführung aus forschungsethischer Perspektive5.2.1 Zurückstellen des eigenen Bezugssystems5.2.2 Die Wahrheitsfrage5.3 Krisenintervention im Rahmen Qualitativer Interviewdurchführung5.3.1 Interventionen bei bevorstehender Gefahr5.3.2 Interventionen bei anderen Verunsicherungen5.3.3 Benötigen Forschende professionelle Beratungskompetenzen?5.4 Erhebung anderer Daten: Forschungssubjekte und die Objekthaftigkeit von Daten als Kontinuum6. Nach der Erhebung6.1 Schutzbedürftigkeit von Forschenden während der Transkription und Datenauswertung6.2 Datenmanagement als Kontroverse um die Bereitstellung von Forschungsdaten zwecks Sekundärnutzung6.2.1 Argumente, die für eine Bereitstellung von Forschungsdaten zwecks Sekundärnutzung sprechen6.2.2 Argumente, die gegen eine Bereitstellung von Forschungsdaten zwecks Sekundärnutzung sprechen6.2.3 Synthese zur Bereitstellung von Forschungsdaten zwecks Sekundärnutzung6.3 Wertschätzung der Forschungsteilnehmenden und Unterstützer:innen7. Statt eines Re Prof. Dr. Frederic Vobbe, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Technische Hochschule Köln



