Intersektionalität und Postkolonialität : Kritische feministische Perspektiven auf Politik und Macht (Politik und Geschlecht)

個数:

Intersektionalität und Postkolonialität : Kritische feministische Perspektiven auf Politik und Macht (Politik und Geschlecht)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783847424550

Description

This edited volume shows the added value of intersectional and postcolonial approaches for feminist research on power and domination and discusses the relationship between the two approaches. The contributors show how these innovative critical approaches enrich current debates in political science on Islamic religion, incarceration, the ethics of biomedical research, the welfare state, and ecological and student movements in the global South, among others. Heike Mauer und Johanna Leinius: Einleitung: Intersektionalität und Postkolonialität - Kritische feministische Perspektiven auf Politik und Macht
Nikita Dhawan und Birgit Sauer: Stuntreiter*innen: Intersektionalität und Postkolonialität in der deutschsprachigen politikwissenschaftlichen Forschung

Teil I: Begriffsarbeit

Johanna Leinius und Heike Mauer: Gratwanderungen zwischen Differenz und Gleichheit: Intersektionalität und Postkolonialität als Perspektiven der kritischen feministischen Forschung
Laura Mohr: Queere Intersektionalität? Kritik und Transformation gesellschaftlich-kapitalistischer Verhältnisse
Zubair Ahmad: Die Kategorie der Religion: Ein macht- und herrschaftsanalytisch vernachlässigter Begriff in der Politischen Theorie
Floris Biskamp: Gayatri Spivak und der Wille zur Wahrheit: Die aktuellen Debatten um Islam, Patriarchat und Rassismus vor dem Hintergrund von French Feminism in an International Frame und Can the Subaltern Speak?

Teil II: Staat und Institutionen

Sonja John: Die Eliminierung der 'Anderen' - Inhaftierung als Herrschaftsmittel
Monika Götsch und Katrin Menke: Intersektionale Ungleichheiten: Die Ökonomisierung des deutschen Wohlfahrtsstaates und seine Folgen
Helene Gerhards: Von Patient*innenzellen und Patient*innenzahlen: Intersektionale Perspektiven auf biomedizinische Forschung

Teil III: Soziale Bewegungen

Antje Daniel: Dekolonial und intersektional? Widersprüche der Herrschaftskritik in der südafrikanischen Studierendenbewegung
Christine Löw: 'In Verteidigung unserer natürlichen Ressourcen': Postkoloniale ökologische Bewegungen, Geschlechterverhältnisse und die Sicherung von Existenzgrundlagen
Christopher Fritzsche: Ein "überkonfessionelles Bündnis" gegen die Ehe für alle? Die ambivalente Haltung antifeministischer Akteure zum Islam

Teil IV: Fazit

Johanna Leinius und Heike Mauer: (K)einen Schlusspunkt setzen: Die Herausforderungen von Intersektionalität und Postkolonialität im deutschsprachigen Kontext Dr. Heike Mauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Universität Duisburg-Essen
Dr. Johanna Leinius, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachgebiet Soziologische Theorie, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Universität Kassel
Die Vielfalt der Beiträge und nicht zuletzt deren profunde Rahmung durch die Herausgeberinnen machen den Band zu einem Gewinn und anschlussfähig für akademische Interessierte. Damit wird das Vorhaben eingelöst, innerhalb der deutschsprachigen Forschungslandschaft einen Beitrag zu intersektionalen und postkolonialen Debatten zu leis-ten und Impulse für deren größere Sichtbarkeit auch in der Politikwissenschaft zu setzen. Gender 01/2022 Dass der Band "lntersektionalität und Postkolonialität" als heterogen charakterisiert werden kann, als Zusammenschau ganz unterschiedlicher Perspektiven, ist evident; dass er politisch relevante, politikwissenschaftlich bislang dennoch oft vernachlässigte Themen und Perspektiven in die Diskussion bringt, ist hoffentlich ebenfalls klar. PVS, Politische Vierteljahresschrift (2022) 63 Der 2021 erschienene, aus einer Tagung im Herbst 2017 entwickelte und unbedingt lesenswerte Sammelband greift beide Traditionen auf und führt sie in drei Rubriken zusammen: "Begriffsarbeit", "Staat und Institutionen" und "Soziale Bewegungen". Dabei ist auffällig, dass sich die meisten der Beiträge entweder mit intersektionalen Perspektiven oder mit postkolonialen Ansätzen befassen, die sie dann jeweils auf politikwissenschaftliche Forschungsfelder beziehen, auf die sie bislang selten bezogen werden. https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-021-00371-6 Die Beiträge decken geographisch und thematisch ein umfassendes Themenfeld ab und zeigen in ihrer Vielfalt und teils Gegensätzlichkeit den Mehrwert intersektionaler und postkolonialer Ansätze für die feministische Forschung zu Macht und Herrschaft, indem das Verhältnis beider Ansätze zueinander diskutiert wird. Auch über die Politikwissenschaft hinaus können hier Analysewerkzeuge für eine machtkritische Forschung abgeleitet werden. Der Band bietet eine Sammlung von im Kontext von Politikwissenschaft verfasster Artikel, deren Lektüre ein hohes Maß an einschlägigem Vorwissen und Interesse erfordert, um die einzelnen Beiträge und ihre jeweiligen Ansätze gut einordnen zu können. Die Beiträge werden mit umfangreichen Literaturnachweisen ergänzt und bieten jene fachliche Orientierung, die an den jeweils entwickelten Fragestellungen ein spezielleres Interesse haben. AEP Information 4/21 Alles in allem ein Band lohnend für Spezialist*innen, die sich auf dem Laufenden halten wollen. WeiberDiwan 1/2022

最近チェックした商品