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Description
Der aus der gleichnamigen Tagung des DFG-Projekts »Stützen der Königsherrschaft« hervorgehende Band versammelt 19 Beiträge, die sich dem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis von Herrscher und politischen Eliten im fränkisch-deutschen Reich von der Karolingerzeit bis ins 12. Jahrhundert widmen. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden vor allem die Kommunikation von Herrschaft und die Partizipationsmöglichkeiten der weltlichen und geistlichen Mittelgewalten an herrscherlicher Macht thematisiert. Dabei wird deutlich, dass diese Kommunikation auf vielfältige Weise stattfand und dass die konkrete Herrschaftsausübung immer wieder den spezifischen politischen Gegebenheiten und Herausforderungen angepasst wurde. Das gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis von Herrscher und Eliten in der politische Ordnung
Der aus der gleichnamigen Tagung des DFG-Projekts »Stützen der Königsherrschaft« hervorgehende Band versammelt 19 Beiträge, die sich dem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis von Herrscher und politischen Eliten im fränkisch-deutschen Reich von der Karolingerzeit bis ins 12. Jahrhundert widmen. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden vor allem die Kommunikation von Herrschaft und die Partizipationsmöglichkeiten der weltlichen und geistlichen Mittelgewalten an herrscherlicher Macht thematisiert. Dabei wird deutlich, dass diese Kommunikation auf vielfältige Weise stattfand und dass die konkrete Herrschaftsausübung immer wieder den spezifischen politischen Gegebenheiten und Herausforderungen angepasst wurde.
This volume brings together the results of the conference "Communicating Rule: Assembly and Deliberation in the Early and High Middle Ages", held within the framework of the DFG project "Pillars of Royal Rule". The nineteen contributions address the mutual dependency between ruler and political elites in the Frankish-German realm from Carolingian times up to the twelfth century. From a range of perspectives, they examine the communication of rule and the opportunities available to secular and ecclesiastical elites to participate in the exercise of royal power. It becomes evident that this communication took place in various forms and that rule was exercised in line with specific political circumstances and challenges.
Prof. Dr. Matthias Becher studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Konstanz und ist seit 1998 Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Von 2016 bis 2021 war er Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1167, seither leitet er das Bonner Zentrum 'Macht und Herrschaft'. Prof. Dr. Elke Brüggen lehrt Ältere deutsche Sprache und Literatur mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Literatur des Mittelalters an der Universität Bonn. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Bonner SFB 1167. Étienne Doublier ist Juniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Bettelorden, des Papsttums und Italiens, Hilfswissenschaften sowie transalpine Transferprozesse.Prof. Dr. phil. Caspar Ehlers ist wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main und lehrt Geschichte des Mittelalters an der Universität Würzburg.
Prof. Dr. Hans-Werner Goetz lehrte mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Er beschäftigt sich vor allem mit den Vorstellungswelten des frühen und hohen Mittelalters.
Prof. Dr. Ludger Körntgen lehrt Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mainz mit den Forschungsschwerpunkten Königsherrschaft und politische Kommunikation, religiöse Kultur und Mentalität im Früh- und Hochmittelalter sowie kirchliche Rechtsüberlieferung im Früh- und Hochmittelalter. Philipp Merkel promoviert im Fach Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Von 2024 bis 2026 war er in der Geschäftsführung des Zentrums »Macht und Herrschaft. Bonner Zentrum für vormoderne Ordnungen und ihre Kommunikationsformen« tätig. Geboren 1973 in Annahütte, Studium der mittelalterlichen Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2014-2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa. Prof. Dr. Matthias Becher studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Konstanz und ist seit 1998 Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Von 2016 bis 2021 war er Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1167, seither leitet er das Bonner Zentrum 'Macht und Herrschaft'. Philipp Merkel promoviert im Fach Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Von 2024 bis 2026 war er in der Geschäftsführung des Zentrums »Macht und Herrschaft. Bonner Zentrum für vormoderne Ordnungen und ihre Kommunikationsformen« tätig.


