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Description
Welche Darstellungen des Judentums - gerade auch in seinen Bezügen zum Christentum - gibt es im schulischen Raum? Mit Blick auf Schulbücher und Unterricht der Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen in Niedersachsen kommt dieses Buch zu dem Schluss, dass sich schon vieles verändert hat und das Judentum einerseits sehr sichtbar ist, dass es aber gleichzeitig diskursiv marginalisiert wird. Trotz einer wertschätzenden Darstellung tragen bestimmte Konstruktionsmodi dazu bei, dass das Judentum im Vergleich zum Christentum subtil herabgesetzt wird. Der Band beschreibt Mechanismen, die dazu beitragen können, antijüdische Muster latent zu tradieren, zeigt aber auch Best-Practice-Beispiele für die Bildungspraxis. Das Judentum wird in Schulbüchern und Unterricht gleichzeitig gewürdigt und marginalisiert
Welche Darstellungen des Judentums - gerade auch in seinen Bezügen zum Christentum - gibt es im schulischen Raum? Mit Blick auf Schulbücher und Unterricht der Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen in Niedersachsen kommt dieses Buch zu dem Schluss, dass sich schon vieles verändert hat und das Judentum einerseits sehr sichtbar ist, dass es aber gleichzeitig diskursiv marginalisiert wird. Trotz einer wertschätzenden Darstellung tragen bestimmte Konstruktionsmodi dazu bei, dass das Judentum im Vergleich zum Christentum subtil herabgesetzt wird. Der Band beschreibt Mechanismen, die dazu beitragen können, antijüdische Muster latent zu tradieren, zeigt aber auch Best-Practice-Beispiele für die Bildungspraxis.
How is Judaism depicted in school education today-especially in relation to Christianity? In its examination of religious education and ethics teaching and textbooks in Lower Saxony, Germany, this book concludes that while much has already changed and Judaism is very present it is nevertheless still marginalised. Despite a generally sympathetic and respectful portrayal, certain structural elements lead to Judaism being subtly disparaged in comparison to Christianity. The volume describes construction mechanisms that may contribute to the latent transmission of anti-Jewish patterns, but also shows examples of best practice in education.
Dr. Christine Chiriac ist Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin und hat in Cluj, Hannover, Göttingen und Luxemburg studiert. Sie forscht zu Nationalismus, Pluralisierung, Differenzgerechtigkeit und Antisemitismus in der Schule.


