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Description
Musik und Demokratie sind gleichermaßen abstrakte wie unsichtbare Phänomene. Menschen traten und treten von jeher über Musik für Demokratie ein. Musik bietet daher eine analytische Folie sowohl für politisches Handeln als auch die Frage, wie sich Demokratie in der Musik selbst materialisiert. Musik und Demokratie - eine diverse wie komplexe Verbindung mit großer Relevanz
Mit »Demokratie« verbinden sich zahlreiche Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Humanismus, die stets neu ausgehandelt werden. Sie versteht sich als Herrschafts-, Gesellschafts- und Lebensform und differenziert sich entsprechend zeitlich, kulturell und staatlich spezifisch aus. Demokratie kann durch musikalische Darbietungen symbolisch eingefordert oder konsolidiert werden, denn Musik ist eine mögliche Praxis, um die Aushandlungsprozesse, was unter »Demokratie« verstanden wird, zu gestalten, zu begleiten oder zu kommentieren. Der Band nimmt diese Fragen aus verschiedenen europäischen Perspektiven in den Blick. In den Beiträgen wird deutlich, dass Demokratie oder demokratisches Handeln durch historische wie kulturelle Diversität unterschiedlich gelebt und musikalisch praktiziert wird.
Music and democracy are both abstract and invisible phenomena. People have always used music to advocate for democracy. Music therefore provides an analytical framework for both political action and the question of how democracy can be realised. Democracy is associated with numerous values such as freedom, justice and humanism, which are constantly being renegotiated. It is understood as a form of government, society and way of life, and varies accordingly depending on the time period, culture and country. Democracy can be symbolically demanded or consolidated through musical performances, because music is a possible practice for shaping, accompanying or commenting on the negotiation processes of what is understood by 'democracy'. This volume examines these questions from various perspectives in Europe. It becomes clear that democracy or democratic acting is understood, lived and practised musically in different ways due to historical and cultural diversity.
Prof. Dr. Yvonne Wasserloos ist Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum Salzburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung des Verhältnisses von Musik, Gesellschaft, Staat und Politik. Im Herbst 2023 gründete sie an der Universität Mozarteum Salzburg den Arbeitsschwerpunkt »Musik und Macht - Dimension und Kontext«, den sie seitdem leitet. Prof. Dr. Manuela Schwartz ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Operngeschichte, Musik und Politik und die Geschichte der europäischen Musiktherapie. Sie ist seit Mai 2022 Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal.


