- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > History
- > miscellaneous
Description
Die Jugend- und Lebensreform-Bewegungen sind bisher vor allem als ein deutsches Phänomen des 20. Jahrhunderts betrachtet worden. Diese Sicht erweist sich bei näherer Betrachtung als ein Sonderweg im Kleinen. Denn im 19. und 20. Jahrhundert gab es weltweit vergleichbare Jugend- und Lebensreform-Bewegungen, die vielfältige Verbindungen aufweisen. Die hier vorgelegten Studien präsentieren dafür einschlägige Quellenbestände, analysieren global bedeutsame Konzepte und ihre Transformation, untersuchen transnationale Rezeptionsprozesse und erforschen relevante Personen, interkulturelle Gruppen und grenzübergreifende Netzwerke. Die Beiträge formulieren neue Perspektiven für die Erforschung von Jugend- und Lebensreform-Bewegungen weltweit in globaler Perspektive und eröffnen damit auch neue Wege für das Archiv der deutschen Jugendbewegung und für die Erforschung der Jugend- und Lebensreform-Bewegungen im deutschsprachigen Raum. Quellen, Konzepte, Netzwerke und Rezeptionen der Jugend- und Lebensreform-Bewegungen weltweit Die Jugend- und Lebensreform-Bewegungen sind bisher vor allem als ein deutsches Phänomen des 20. Jahrhunderts betrachtet worden. Diese Sicht erweist sich bei näherer Betrachtung als ein Sonderweg im Kleinen. Denn im 19. und 20. Jahrhundert gab es weltweit vergleichbare Jugend- und Lebensreform-Bewegungen, die vielfältige Verbindungen aufweisen. Die hier vorgelegten Studien präsentieren dafür einschlägige Quellenbestände, analysieren global bedeutsame Konzepte und ihre Transformation, untersuchen transnationale Rezeptionsprozesse und erforschen relevante Personen, interkulturelle Gruppen und grenzübergreifende Netzwerke. Die Beiträge formulieren neue Perspektiven für die Erforschung von Jugend- und Lebensreform-Bewegungen weltweit in globaler Perspektive und eröffnen damit auch neue Wege für das Archiv der deutschen Jugendbewegung und für die Erforschung der Jugend- und Lebensreform-Bewegungen im deutschsprachigen Raum. Carola Dietze ist Professorin für Neuere Geschichte und Geschichte der früheren Neuzeit an der Technischen Universität Braunschweig (Sommersemester 2025). Sie forscht zur Wissenschaftsgeschichte sowie zur globalen Geschichte von sozialen Bewegungen und Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert. Susanne Rappe-Weber ist Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung. Sie forscht zur Geschichte von Jugendbewegung und Lebensreform sowie zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Kontext emanzipativer Bewegungen.



