Gipfeltreffen in der Vormoderne : Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive (Macht und Herrschaft)

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Gipfeltreffen in der Vormoderne : Der Bonner Vertrag 921 in synchroner und diachroner Perspektive (Macht und Herrschaft)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783847116714

Description

Vormoderne Gipfeltreffen waren in hohem Maße durch das Denken in den Kategorien 'Rang' und 'Ehre' gekennzeichnet und offenbaren vielgestaltige Kommunikations- und Aushandlungsprozesse. Gipfeltreffen gewähren einen tiefen Einblick in vormoderne Kommunikations- und Aushandlungsprozesse

Aus Anlass des 1100. Jubiläums des Bonner Vertrags vom 7. November 921, im Rahmen dessen sich der westfränkische König Karl III. und der ostfränkische König Heinrich I. auf dem Rhein bei Bonn trafen, veranstalteten die Abteilungen für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte sowie für Mittelalterliche Geschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn eine Tagung, deren Ergebnisse der vorliegende Band zusammenfasst. Die Beitragenden gehen von diesem speziellen Herrschertreffen aus, kontextualisieren es als eine Etappe des Zerfalls des fränkischen Großreichs und nehmen weitere vormoderne Gipfeltreffen interdisziplinär vergleichend in den Blick. Die Fallbeispiele erstrecken sich vom dritten vorchristlichen bis ins 17. nachchristliche Jahrhundert.

This volume brings together the results of the conference held on the occasion of the 1100th anniversary of the Bonn Treaty of 7 November 921, during which the West Frankish King Charles III and the East Frankish King Henry I met on the Rhine near Bonn. The contributors take this particular meeting of rulers as their starting point, contextualise it as a stage in the disintegration of the Frankish empire and take an interdisciplinary, comparative look at other pre-modern summit meetings. The case studies range from the third pre-Christian to the 17th post-Christian century.

Prof. Dr. Mechthild Albert lehrt Iberoromanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Bonn.

Prof. Dr. Matthias Becher studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Konstanz und ist seit 1998 Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Von 2016 bis 2021 war er Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1167, seither leitet er das Bonner Zentrum 'Macht und Herrschaft'. Prof. Dr. Elke Brüggen lehrt Ältere deutsche Sprache und Literatur mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Literatur des Mittelalters an der Universität Bonn. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Bonner SFB 1167. Dr. Linda Dohmen studierte Geschichte, Soziologie und Rechtswissenschaften in Bonn und Cambridge, Großbritannien, und ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte der Universität Bonn. Sie forscht zur politischen Geschichte und der Geschlechtergeschichte im fränkisch-deutschen Mittelalter (9.-13. Jahrhundert). Florian Hartmann studierte in Berlin und Bonn. Nach der Promotion 2005 und Tätigkeiten am Deutschen Historischen Institut in Rom, Italien, 2007-2010, und Bonn folgte 2012 die Habilitation. Danach lehrte er an den Universitäten Bonn, Chemnitz, Aachen und Erlangen. Er ist Professor für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen. Michael Kaiser ist seit 2010 Leiter des Referats perspectivia.net, Bibliotheken, IT bei der Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Prof. Dr. Ludger Körntgen lehrt Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mainz mit den Forschungsschwerpunkten Königsherrschaft und politische Kommunikation, religiöse Kultur und Mentalität im Früh- und Hochmittelalter sowie kirchliche Rechtsüberlieferung im Früh- und Hochmittelalter. Dr Anna Kollatz is professor for Islamic Studies (Arabic), University of Heidelberg, who focuses on Islam in the Mediterranean and in South Asia. Dr. Jessika Nowak ist nach ihren Tätigkeiten an den Universitäten Frankfurt, Eichstätt-Ingolstadt und Freiburg sowie am MPI für europäische Rechtsgeschichte aktuell Oberassistentin im Departement Geschichte an der Universität Basel, Schweiz. Ihre Forschungsinteressen liegen auf dem Königreich Burgund sowie auf dem Papsttum, Italien und Frankreich im späten Mittelalter. Prof. Dr. Michael Rohrschneider lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte an der Universität Bonn. Er ist Leiter des Zentrums für Historische Friedensforschung.

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