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Description
Stille - das andere Ende der Zeit - ist nicht nur der Gegensatz zu Lärm, sondern der Grundzustand unserer Welt, des Universums. Man kann ihn auch anders nennen, in physikalischen, philosophischen oder religiösen Begriffen, dieses Unbenennbare, Namenlose. Ich bin bei diesem vergeblichen Namen geblieben. Dieser namenlose Zustand »Stille« ist immer unveränderlich und doch pulsierend, immer in sich selber ruhend, doch voll von unmanifesten Fluktuationen, sich manifestierend in seinen Erscheinungsformen, die immer veränderlich sind, flüchtig, Bilder der Zeit. Wie das Meer, unveränderlich, sich in seinen Wellen zeigt, immer veränderlich, endlos wechselnd, nie stetig, flüchtige Formen und Bilder annehmend. Immer unveränderlich und immer veränderlich, beide zusammen, beides identisch, eines, der Zustand des Universums, Bewußtseins, ruhend in sich. Klaus Beckmann, geb. 1945. Wohnhaft in Bielefeld. Studium der Kunst und Kunstgeschichte. Ausstellungen vor allem in Baden-Württemberg. Seit 1969 intensives Studium von Bewußtsein und Meditation sowie die Tätigkeit als Meditationslehrer. Lebte ab 1976 für elf Jahre bei dem indischen Meister Maharishi Mahesh Yogi. In neuerer Zeit Energiearbeit und entsprechende Seminare. 1990 der erste Gedichtband. Im deutschen lyrik verlag (dlv) erschien 2024 der Gedichtband »Gespräche mit der Stille - der Weg zurück«.



