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Description
Psychotherapie findet nie im luftleeren Raum statt: Jede Begegnung ist eingebettet in Nähe, Distanz, Haltung, Interaktion, Atmosphäre und Setting. Peter Geißler legt dar, wie der Raum selbst zum »dritten Mitspieler« wird, den therapeutischen Prozess prägt und oft stärker wirkt als Worte. Räumliche Orientierung bildet ein grundlegendes, leibliches Gerüst des Erlebens, auf dem Selbstgefühl entsteht. Störungen lassen sich als Veränderungen der räumlichen Selbst- und Weltwahrnehmung verstehen und durch neue Raumerfahrungen therapeutisch beeinflussen. Anhand konkreter klinischer Fallbeispiele zeigt der Autor, wie Psychotherapeut*innen die räumliche Dimension von Beziehung effektiv nutzen können. Psychotherapie findet nie im luftleeren Raum statt: Jede Begegnung ist eingebettet in Nähe, Distanz, Haltung, Interaktion, Atmosphäre und Setting. Peter Geißler legt dar, wie der Raum selbst zum »dritten Mitspieler« wird, den therapeutischen Prozess prägt und oft stärker wirkt als Worte. Er beeinflusst Sicherheit, Affektregulation und Beziehungsgestaltung. Räumliche Orientierung bildet ein grundlegendes, leibliches Gerüst des Erlebens, auf dem Selbstgefühl entsteht. Störungen lassen sich als Veränderungen der räumlichen Selbst- und Weltwahrnehmung verstehen und durch neue Raumerfahrungen therapeutisch beeinflussen. Anhand konkreter klinischer Fallbeispiele zeigt der Autor, wie Psychotherapeut*innen die räumliche Dimension von Beziehung effektiv nutzen können. VorwortUlfried GeuterPrologEvolution des RaumsinnsRaum als Intelligenz. Orientierung als Grundlage des ErlebensDer dritte Mitspieler. Der therapeutische Raum als »Co-Therapeut«Körper im Raum. Proxemik, Schwerkraft und verkörpertes SelbstRudolf Laban und die Kunst der Bewegung im Raum»Body-Organizing« nach George DowningRaumverarbeitung als EntwicklungsprozessKörperorganisation in frühen InteraktionenImplizite Nähe-Distanz-Muster als KörpergedächtnisReaktivierung frühkindlicher Raum-Skripte in der TherapieBindungstheorie: Sicherer Raum und verzerrte DistanzregulationNeue Raum-Erfahrungen im therapeutischen ProzessZwischen Distanz und Nähe. Was Raumregulation über Bindung verrätErste ZwischenbilanzDer raumkörper-theoretische Zugang am Beispiel der Anorexia nervosaWelchen Mehrwert könnte eine neu zu entwickelnde Raumkörper-Theorie für das Verständnis und die Therapie der Anorexie bieten?Wissenschaftliche UntermauerungFazitDonald W. Winnicott und die Raumkörper-Theorie. Ein systematischer VergleichZweite ZwischenbilanzDer Raumkörper als Vorhersagesystem. Therapie im Horizont der ZukunftAnhangRaum in der Psychotherapie aus kulturwissenschaftlicher PerspektivePaolo RaileRaum und spatial turn in der PsychotherapieRaumkonzepte des spatial turnRaumkonzepte im psychotherapeutischen KontextAktuelle Entwicklungen und AusblickLiteratur Peter Geißler ist Psychoanalytiker und Mitbegründer der psychodynamischen Körperpsychotherapie. Er ist Lehranalytiker an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, Supervisor, OPD-Diagnostiker, Sachverständiger und arbeitet in eigener Praxis in Wien.Stand: Februar 2026 Ulfried Geuter arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis in Berlin. Er ist als Dozent, Supervisor und Lehranalytiker in der psychotherapeutischen Ausbildung tätig und leitet das Institut für körperpsychotherapeutische Weiterbildung in Berlin. Er hat zahlreich zur Geschichte der Psychologie und zur Körperpsychotherapie veröffentlicht.Stand: Oktober 2025



