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Description
Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen - oft Mediator*innen -, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. Sterben und Tod sind unverrückbar mit dem Leben verbunden. Gleichwohl wird dieses Thema verdrängt. Findet allerdings am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden die Betroffenen ihr Verhalten, ihre Bereitschaft zur Konfliktbefriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten und den »Anderen« den Spiegel eben dieses »Schicksals« vorhalten. Damit unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen.Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen und unterstützen wollen - oft Mediator*innen -, müssen sich daher mit dieser Problematik intensiv auseinandergesetzt und sich der berühmten »Sinnfrage« zumindest angenähert haben. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift unter anderem auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. 1 Einleitung2 Hospiz und Palliativbetreuung2.1 Der grundlegende hospizliche Gedanke2.2 Organisationsformen in Deutschland2.3 Finanzierung2.4 Konflikte zwischen Familien und Pflegediensten2.5 Umgang mit Angst3 Menschenbild3.1 Was versteht man unter Menschenbild?3.2 Menschenbild, wozu?3.3 In Resonanz gehen4 Gelingendes Leben4.1 Worüber gesprochen wird4.2 Lebensbilanz5 Über das Sterben5.1 Warum wir nicht über das Sterben sprechen5.2 Sterben (Frankl), Sterbephasen (Kübler-Ross), Erleben eigener Endlichkeit (Kruse)5.3 Geistesklarheit am Lebensende6 Über den Tod7 Über den Sinn8 Über Trauer und Leid9 Über Haltung10 Mediation im palliativen Kontext?11 Konfliktfelder im palliativen Kontext11.1 Zurückliegende Konflikte11.2 Entfremdung, Enttäuschung, Scham11.3 Hoffnung auf Zukunft, Frage nach dem Sinn des Lebens, Sorge um Hinterbliebene12 Allgemeine Überlegungen zur Kommunikation in der Palliativversorgung13 Mediation14 Elder Mediation15 Mediation im hospizlichen Kontext15.1 »Klassische« Mediation, Phasen und Ziel15.2 Vom »Warum« zum »Wozu«15.3 Aufgaben und Rolle von Mediator:innen16 Entflechtungsmediation17 Integrierte Mediation18 Selbstreflexion der Mediator:innen19 Ethische Fallbesprechung vs. Mediation20 Sonderfall: Mediation bei assistiertem Suizid20.1 Ethikberatung?20.2 Was bedeutet »entscheidungsfähig« und »frei« für die Mediation?20.3 Was bedeutet »Allparteilichkeit« und »Neutralität« für die Mediation?21 FazitLiteratur Klaus-Dieter Neander ist Lehrbeauftragter an der FOM und IU Hamburg. Er ist gelernter Krankenpfleger mit diversen Fachweiterbildungen und schloss sein Studium mit einem »Master of Mediation« ab. Er befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Logotherapeuten nach Viktor E. Frankl in Berlin und promoviert zum Assistierten Suizid an der Universität Kassel.Stand: Juli 2025



