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Description
Lukas Zabel untersucht die narzisstische Depression systematisch aus der Doppelperspektive von Psychiatrie und Psychoanalyse. Er legt ein breites und ganzheitliches Verständnis der Konzepte Narzissmus und Depression dar und verortet die narzisstische Depression aus psychiatrischer Perspektive als Ausdruck narzisstischer Vulnerabilität; aus psychoanalytischer Sicht erweist sie sich als eine von vier Verbindungsformen von Depression und Narzissmus, bei der die Depression Ausdruck eines pathologischen Narzissmus ist, wie er von Otto F. Kernberg und Heinz Kohut erstmalig beschrieben worden ist. Lukas Zabel untersucht die narzisstische Depression systematisch aus der Doppelperspektive von Psychiatrie und Psychoanalyse. Er legt ein breites und ganzheitliches Verständnis der Konzepte Narzissmus und Depression dar und verortet die narzisstische Depression aus psychiatrischer Perspektive als Ausdruck narzisstischer Vulnerabilität; aus psychoanalytischer Sicht erweist sie sich als eine von vier Verbindungsformen von Depression und Narzissmus, bei der die Depression Ausdruck eines pathologischen Narzissmus ist, wie er von Otto F. Kernberg und Heinz Kohut erstmalig beschrieben worden ist. Charakterisieren lässt sich die narzisstische Depression durch den Leitaffekt der Scham, Gefühle der Minderwertigkeit, Leere und Langeweile sowie eine erhaltene affektive Reagibilität.Der Autor macht auf Unzulänglichkeiten und Verkürzungen in der Narzissmus- sowie Depressionskonzeption des Diagnosemanuals DSM aufmerksam, zeigt Schwierigkeiten bei der Differenzialdiagnostik der narzisstischen Depression auf und zeichnet ein umfassendes Bild von Depression, Narzissmus sowie der narzisstischen Depression. Lukas Zabel ist Arzt in Weiterbildung im Fach Psychiatrie und Psychotherapie. Studium der Humanmedizin und Philosophie in Berlin. 2019 Promotion an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg.Stand: Mai 2024 Hans-Jürgen Wirth ist Psychoanalytiker, Psychologischer Psychotherapeut, arbeitet als Psychoanalytiker (DPV, IPA, DGPT) und psychoanalytischer Paar-, Familien- und Sozialtherapeut (BvPPF) in eigener Praxis in Gießen.Er hat Psychologie und Soziologie in Gießen studiert. Von 1976 bis 1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent am »Zentrum für Psychosomatische Medizin« der Universität Gießen als Mitarbeiter von Horst-Eberhard Richter. 1985 erfolgte die Promotion zum Dr. rer. soc. am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, 1997 die Habilitation am Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Von 1997 bis 2004 war er Privatdozent, von 2004 bis 2009 außerplanmäßiger Professor für das Fachgebiet »Psychoanalyse mit dem besonderen Schwerpunkt der Prävention, Psychotherapie und psychoanalytischen Sozialpsychologie« an der Universität Bremen. Seit 2010 ist er außerplanmäßiger Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Begründer des Psychosozial-Verlages. Hier sehen Sie die Aufzeichnung eines Vortrags zum Thema »Zeitenwende - Der Krieg in der Ukraine und seine sozialpsychologischen Ursachen und Folgen«, den Hans-Jürgen Wirth im Januar 2023 in Gießen gehalten hat:https://www.horst-eberhard-richter-institut.de/aktuelles/videoordner-ausgeblendet/wirth-ukraine-vortrag-2023-01-18Foto: © Jan WillStand: November 2012



