Jenseits der Monosexualität : Selbstetikettierung und Anerkennungskonflikte bisexueller Menschen (Angewandte Sexualwissenschaft)

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Jenseits der Monosexualität : Selbstetikettierung und Anerkennungskonflikte bisexueller Menschen (Angewandte Sexualwissenschaft)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837929454

Description

Bisexuelle Menschen wachsen in einer Welt der Monosexualität auf. Die Folge ist, dass ihre Umwelt ihnen häufig mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Abwertung begegnet. Anhand ausgewählter Biografien bisexueller Menschen veranschaulicht Kim Ritter die Herausforderungen und Konflikte, denen Bisexuelle im Ringen um Anerkennung ausgesetzt sind, und wie sie diese täglich meistern. Bisexuelle Menschen wachsen in einer Welt der Monosexualität auf. Die Folge ist, dass ihre Umwelt ihnen häufig mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Abwertung begegnet. Anhand ausgewählter Biografien bisexueller Menschen veranschaulicht Kim Ritter die Herausforderungen und Konflikte, denen Bisexuelle im Ringen um Anerkennung ausgesetzt sind, und wie sie diese täglich meistern. Sie zeigt, dass die Voraussetzung für das Ausleben einer konfliktarmen Bisexualität die Entwicklung eines selbstbestimmten, positiven und lustvollen Zugangs zur eigenen Sexualität in der Adoleszenz ist. Ritter erweitert den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs über die Diskriminierungserfahrungen bisexueller Menschen, indem sie den Fokus auf das alltägliche Erleben und Handeln lenkt, die Komplexität menschlicher Sexualität berücksichtigt und die Entwicklung der Interviewten würdigt. Danksagung1 Einleitung1.1 Forschungslage1.2 Forschungsfragen1.3 Methodik1.4 Aufbau der Arbeit2 Zur biografischen Struktur sexuellen Handelns2.1 Die neue Gestaltbarkeit von Sexualität in der Biografie2.2 Modelle biografischer Strukturierung von Sexualität2.2.1 Sexualität als alltägliche und »wissensbasierte Interaktion«2.2.2 Das Modell sexueller Prägung in der frühen Kindheit2.2.3 Das Modell sexueller Lernprozesse in Kindheit und Jugend 2.2.4 Das Modell sexuellen Skriptings in der gesamten Biografie2.3 Zusammenfassung3 Bisexualität aus historischer, theoretischer und empirischer Perspektive3.1 Historische Einordnung3.1.1 Bisexualität als Ursprung3.1.2 Bisexualität als Verhaltensweise3.1.3 Bisexualität als Etikett3.2 Theoretische Modelle3.2.1 Die Kritik der binären Ordnung des Sexuellen3.2.2 Institutionalisierte Monosexualität3.3 Empirische Erkenntnisse3.3.1 Wie viele Bisexuelle gibt es?3.3.2 Bisexualität im Lebenslauf4 Methodologischer und methodischer Zugang4.1 Eine biografische Analyse von Bisexualität4.2 Sexuelles Skripting in biografischer Gestalt4.3 Methodisches Vorgehen4.3.1 Kontaktaufnahme4.3.2 Erstes Sample4.3.3 Durchführung der Interviews4.3.4 Auswertung der Interviews4.3.5 Teilnehmende Beobachtung und Triangulation4.3.6 Darstellung der Ergebnisse5 Falldarstellungen und Typenbildung5.1 Falldarstellung - Torsten Nowak5.1.1 Interviewkontext und Interaktionsverlauf5.1.2 Das thematische Feld der erzählten Lebensgeschichte5.1.3 Lebensgeschichte5.1.4 Biografischer Verlaufstypus: Selbstetikettierung als Übernahme5.2 Falldarstellung - Tanja Weber5.2.1 Interviewkontext und Interaktionsverlauf5.2.2 Das thematische Feld der erzählten Lebensgeschichte5.2.3 Lebensgeschichte5.2.4 Biografischer Verlaufstypus: Selbstetikettierung als Anpassung5.3 Falldarstellung - Manfred Schäfer5.3.1 Interviewkontext und Interaktionsverlauf5.3.2 Das thematische Feld der erzählten Lebensgeschichte5.3.3 Lebensgeschichte5.3.4 Biografischer Verlaufstypus: Selbstetikettierung als Aneignung5.4 Falldarstellungen Birgit Müller und Susanne Albers5.4.1 Birgit Müller5.4.1.1 Interviewkontext und Interaktionsverlauf5.4.1.2 Das Thematische Feld der erzählten Lebensgeschichte5.4.1.3 Lebensgeschichte5.4.2 Susanne Albers5.4.2.1 Interviewkontext und Interaktionsverlauf5.4.2.2 Das thematische Feld der erzählten Lebensgeschichte5.4.2.3 Lebensgeschichte5.4.3 Biografischer Verlaufstypus: Selbstetikettierung als Überbrückung5.5 Falldarstellung - Ein bundesweites Treffen Bisexueller5.5.1 Das Treffen als eine Form der Vergemeinschaftung?5.5.2 Das Treffen als eine Form der »posttraditionalen Gemeinschaft«?5.5.3 Praktiken der Vergemeinschaftung auf dem Treffen5.5.4 Zusammenfassung: Eine emotionale Sinnprovinz im sexuellen Alltag6 Diskussion der Ergebnisse6.1 Bisexualität als soziales Etikett der Selbstbeschreibung im biografischen Verlauf6.1.1 Die Verfügbarkeit von Bisexualität als soziales Etikett6.1.2 Zusammenfassende Diskussion der biografischen Verlaufstypologie6.1.3 Tabellarische Übersicht typischer biografischer Verläufe der Annahme von Bisexualität als soziales Etikett6.2 Typische Anerkennungskonflikte im biografischen Verlauf6.2.1 Aktualisierung, Verstetigung und Verstärkung von Anerkennungskonflikten6.2.2 Anerkennungskonflikte in Beziehungen der Zuwendung und Fürsorge6.2.3 Anerkennungskonflikte in Rechtsbeziehungen6.2.4 Anerkennungskonflikte im Berufsleben6.2.5 Strategien in Anerkennungskonflikten6.2.6 Tabellarische Übersicht typischer Anerkennungskonflikte im biografischen Verlauf6.3 Verbindung der Fallebenen Biografie und Gemeinschaft6.3.1 Vergemeinschaftung und Verläufe der Überbrückung6.3.2 Vergemeinschaftung und biografische Distanzierung6.3.3 Vergemeinschaftung und biografische Segmentierung6.3.4 Die Tendenz zur Idealisierung von Bisexualität auf beiden Fallebenen6.3.5 Tabellarische Übersicht der Verbindungen zwischen den Fallebenen Gemeinschaft und Biografie6.4 Weitere fal »Im Zentrum der Studie Jenseits der Monosexualität steht die Frage, wie das Nebeneinander von homo- und heterosexuellen Neigungen gelebt und erlebt wird und welche Rolle Anerkennungskonflikte spielen. Die Soziologin Kim Ritter hat hierfür einen biografischen Zugang gewählt.« Christine Weber-Herfort, Psychologie Heute, Januar 2021 »Ritter setzt sich in ihrem Buch mit den vielfältigen Lebenswirklichkeiten von bisexuellen Menschen auseinander und zeigt u.a. auf, mit welchen Vorurteilen und Ausgrenzungen diese in ihrem Alltag konfrontiert sind. Jedoch vertritt Ritter in ihrem Buch einen methodologischen Ansatz, der es ihr nicht nur erlaubt, Erfahrungen von Abwertung und Ausgrenzung, sondern die gesamte Lebensgeschichte der interviewten Personen - einschließlich ihrer Strategien in Anerkennungskonflikten - in den Blick zu nehmen. Damit erweitert die Autorin aktuelle wissenschaftliche Diskurse über die Diskriminierung bisexueller Menschen, in dem sie die Komplexität menschlicher Sexualität würdigt und illustriert, wie die Voraussetzung für das konfliktarme Ausleben von Bisexualität mit der Entwicklung einer positiven und selbstbestimmten Sexualität in der Jugendphase einhergeht.« Gökcen Yüksel, socianlnet.de, 16.9.2020

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