Hyperaktivität und Erregungsüberschüsse : Zum Nutzen der Triebtheorie für ein psychoanalytisches Verständnis von ADHS (Forschung Psychosozial)

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Hyperaktivität und Erregungsüberschüsse : Zum Nutzen der Triebtheorie für ein psychoanalytisches Verständnis von ADHS (Forschung Psychosozial)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837929379

Description

Warum gelingt es Kindern mit ADHS nicht, ihre Erregung produktiv zu nutzen? Unter anderem dieser Frage geht Juliane Hummitzsch nach und macht sich für eine triebtheoretische Lesart von ADHS stark. Die Autorin bietet einen umfassenden Überblick über die psychoanalytische ADHS-Debatte im deutschen Sprachraum und regt dazu an, sich damit auseinanderzusetzen, was die Psychoanalyse als Lehre vom Unbewussten im Unterschied zu anderen Wissenschaften vom Menschen charakterisiert und überzeugend macht. Warum gelingt es Kindern mit ADHS nicht, ihre Erregung produktiv zu nutzen? Unter anderem dieser Frage geht Juliane Hummitzsch nach und macht sich für eine triebtheoretische Lesart von ADHS stark. Über ihre Lektüre von Sigmund Freud, Wilfred Bion und André Green trägt sie dazu bei, die motorisch und in ihrer Aufmerksamkeit unruhigen Kinder differenziert zu verstehen. Die Autorin betont dabei die Bedeutung der Sexualität, der Symbolisierung und des unbewussten Sinns psychischer Symptomatiken, auch für die sogenannten unrepräsentierten Zustände. Die Erregung der betroffenen Kinder kann so als leibliche Verankerung der Affekte betrachtet werden.Juliane Hummitzsch bietet einen umfassenden Überblick über die psychoanalytische ADHS-Debatte im deutschen Sprachraum und regt dazu an, sich damit auseinanderzusetzen, was die Psychoanalyse als Lehre vom Unbewussten im Unterschied zu anderen Wissenschaften vom Menschen charakterisiert und überzeugend macht. DanksagungEinleitungTeil I Die psychoanalytische Debatte über ADHS: vom Konflikt zum Defizit1 Zur Geschichte der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung2 Vom Konflikt zum Defizit in der psychoanalytischen Debatte über ADHS2.1 1993: Erste konfliktzentrierte Beiträge zum Hyperkinetischen Syndrom (HKS)2.2 2000-2003: Hyperaktivität - überwiegend neurotisch bedingt2.2.1 Nervöse Unruhe als Ausdruck der Angst vor dem Tod als Subjekt2.2.2 Frühe Theorien zu Hyperkinese und gegenwärtige Theorien zu fehlendem Halt, Bindungs- und Abstimmungsproblemen zwischen Mutter und Kind2.2.3 Zur Bedeutung des Geschlechts2.3 2006-2010: Defizite in der Mentalisierung und Affektregulierung werden dominant2.3.1 ADHS als frühe Störung der Affektregulation und Mentalisierung2.3.2 Jungen in der Krise - fehlende Triangulierung, Empathie und Grenzsetzung2.4 Seit 2011: Zur Selbstbehauptung der Psychoanalyse3 Was durch den veränderten Fokus auf ADHS für ein psychoanalytisches Verstehen verloren gehen kannTeil II Das neurotische Symptom, der Trieb und die Sexualität1 Freuds Verständnis von neurotischer Erkrankung1.1 Konflikt, Verdrängung und neurotisches Symptom1.2 Der Drang des Triebes1.3 Zur Frage der Befriedigung durch das Symptom1.4 Unbewusste Phantasien und die Geltung der psychischen Realität1.5 Das Verhältnis von Wunscherfüllung und Triebbefriedigung1.6 Das Liebesobjekt, äußere und innere Versagung2 Freuds Verständnis von Sexualität und deren Bedeutung für das Psychische2.1 Wesentliches am Sexualtrieb: das Erleben von Lust und die Fortpflanzung2.2 Die infantile Sexualität als polymorph-perverse und das Genitalprimat2.3 Freuds Begriff von Sexualität: zwischen biologischer und psychologischer Sichtweise2.4 Zusammenfassung: Sexualität als Psychosexualität3 Der Ödipuskomplex als Entwicklungsschritt und innere Strukturbildung3.1 Freud: Die Zweizeitigkeit der Sexualität und der Ödipuskomplex3.2 Löchel: Über das Umgehen mit der Geschlechterdifferenz zur Subjektwerdung3.3 Freud: Seelische Strukturbildungen als Ergebnis des Ödipuskomplexes3.4 Loewald: Der psychische Akt des Elternmordes als Entwicklungsnotwendigkeit3.5 Gröller: Die konstitutive Intervention der Anderen und des Dritten3.6 Zusammenfassung: Der Ödipuskomplex als Paradigma der Triangulierung und der Einführung von DifferenzTeil III Psychotische Mechanismen, Destruktivität und mangelnde (Ver-)Bindung1 Das Krankheitsbild der Psychose2 Kleins Theorie und die Bedeutung von destruktiven Regungen2.1 Der Anfang des Psychischen als Bewältigungsversuch von Vernichtungsangst2.2 Die Errungenschaften der depressiven Position2.3 Schwäche und Stärke von Kleins Theorie3 Bions Theorie des Denkens als Affekttheorie3.1 Projektive Identifizierung und Containment oder: Warum der Hass gehasst werden kann3.2 Das Denken beweise sich an der Fähigkeit, Versagung zu ertragen3.3 Alpha-Funktion und Beta-Elemente3.4 Löchel: Symbolisierung als Fähigkeit, verneinen zu können, statt vernichten zu müssen3.5 Bions Beitrag zu einer Psychoanalyse des Negativen4 Das Denken mit dem Konzept des TodestriebsZum Abschluss: Zum Nutzen der Triebtheorie für ein psychoanalytisches Verständnis von ADHSLiteratur

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