Berühmte Fälle aus dem Magazin zur Erfahrungsseelenkunde : Eine Anthologie (Imago)

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Berühmte Fälle aus dem Magazin zur Erfahrungsseelenkunde : Eine Anthologie (Imago)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837924282

Description

Das Magazin zur Erfahrungsseelenkunde (1783-1793) ist die älteste deutsche psychologische Zeitschrift. Die vorliegende Anthologie enthält jene von den Zeitgenossen lebhaft diskutierten Fälle, die in die psychiatrische Kasuistik Eingang fanden und noch heute von der Literaturwissenschaft als Grenzfälle zwischen Krankengeschichte und Novelle gewürdigt werden. Das Magazin zur Erfahrungsseelenkunde (1783-1793) ist die älteste deutsche psychologische Zeitschrift. Sie richtete sich an Gelehrte und Laien. Von dem Schullehrer und Schriftsteller Karl Philipp Moritz begründet und von Moses Mendelssohn und weiteren namhaften Vertretern der Berliner Aufklärung unterstützt, war es Ziel des Magazins, psychisch auffälliges und sozial deviantes Verhalten zu beschreiben und zu analysieren. Es versammelte Beiträge zu Formen des religiösen Wahns und des Suizids, zu Mord und Kindesmissbrauch, berichtete von Versuchen mit Taubstummen und von Opfern der »schwarzen Pädagogik« sowie der gescheiterten Assimilation. Ein weiterer Akzent lag auf der Erforschung des Traumlebens und der vergleichenden Untersuchung frühester Kindheitserinnerungen.Die vorliegende kommentierte Anthologie enthält jene von den Zeitgenossen lebhaft diskutierten Fälle, die in die psychiatrische Kasuistik Eingang fanden und noch heute von der Literaturwissenschaft als Grenzfälle zwischen Krankengeschichte und Novelle gewürdigt werden. Zum Kreis der ausgewählten Autoren zählen unter anderem die Ärzte Marcus Herz und Christoph Wilhelm Hufeland, die Philosophen Moses Mendelssohn und Salomon Maimon, die Theologen Johann Joachim Spalding und Johann Gottlieb Picht, die Juristen Carl George Gottfried Glave und Ludwig Albert Schubart sowie der holländische Gelehrte Rijklof Michael van Goens. InhaltLazarus Bendavid Sonderbare Art des TrübsinnesMarcus HerzPsychologische Beschreibung meiner eignen Krankheit.An Herrn Doktor Joël in KönigsbergJohann Adolph Theodor Ludwig VarnhagenEinige Nachrichten von dem Leben des seeligen Herrn Johann Matthias KlugJohann Jakob DörkAuszug aus einem BriefeJohann Daniel MetzgerGeschichte eines Selbstmords aus Verlangen seelig zu werdenJohann Ernst CloossEigener Aufsatz von einem Selbstmörder unmittelbar vor der ThatCarl George Gottfried GlaveEinige Reflexionen über den vorhergehenden AufsatzChristoph Wilhelm Hufeland Eine Selbstbeobachtung auf dem TodbetteErnst Adolph WeberBemerkungen über mich selbst in meiner Krankheit, die den 10. Junius 1781 anfingRijklof Michael van GoensAuszug aus einem BriefeSonderbare Aeußerung der Gedächtnißkraft im TraumeUnempfindlichkeit gegen ihren Zustand bei WahnwitzigenErinnerung aus den Jahren der KindheitEinige Beispiele von Geistes- und Gedächtnißabwesenheit. Ein Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde vom Herrn van GoensAnonymus Aus einem BriefeAnonymusAus einem BriefeAnonymusAuszug aus einem BriefeLudwig Albert Schubart Fragment aus dem Tagebuch eines Reisenden. 1786 im NovemberJohann Ernst Gruner Rau, ein VatermörderJohann Gottlieb PichtEine wahnwizige PassionspredigtAuszug aus einem Sendschreiben des Herrn Präpositus Picht in Gingst an den HerausgeberKarl August Reinhardt Heilung eines MelancholischenJohann Joachim SpaldingEin Brief an Sulzern über eine an sich selbst gemachte ErfahrungMoses MendelssohnPsychologische Betrachtungen auf Veranlassung einer von dem Herrn Oberkonsistorialrath Spalding an sich selbst gemachten ErfahrungSalomon Maimon Ueber den Traum und über das DivinationsvermögenNachwortNamenregister Dr. habil. Stefan Goldmann, geboren 1957, unterrichtet Neuere deutsche Literatur an der Universität Potsdam. Veröffentlichung von Aufsätzen zur Literatur der Spätaufklärung und zur antiken Gedächtniskunst sowie Herausgabe von Sigmund Freuds Briefen an die frühere Patientin Anna von Vest. »Was dem heutigen Leser in diesen Texten auffällt, ist das Fehlen einer uns geläufigen Fachterminologie und einer allgemein akzeptierten Rubrizierung der offenbar als irgendwie pathologisch erlebten Fälle. So stehen Berichte über Gedächtnisstörungen, Fehlleistungen, Aphasie, Suizid, Träume, Homosexualität und Fälle religiösen Wahns in bunter Reihenfolge nebeneinander.« Walter Schönau, Freiburger literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse, Band 37, 2018 »Die vorliegende Anthologie erschließt neue Quellen, klart manche Fragen und setzt neue Akzente. Das Buch reizt dazu, sich mit weiteren 'Fall'-Beispielen des Magazins zu beschaftigen.« Jürgen Jahnke, Psyche Heft 2, Februar 2017 »Jetzt ist erstmals eine wissenschaftlich kommentierte Anthologie von Fällen aus dem 'Magazin' erschienen, die bei den Zeitgenossen Aufsehen erregten und in Lehrbücher des 19. Jahrhunderts eingingen. Die Chiffren der Einsender werden entschlüsselt, ihre Biografien mitgeteilt, die Institutionen kenntlich gemacht, für die sie arbeiten, erwähnte Briefpartner und Lektüren identifiziert. Man liest von den apokalyptischen Fantasien junger Theologiestudenten und ist durch den Verfasser Ludwig Albert Schubart, Sohn des auf dem Hohenasperg inhaftierten Dichters Schubart, plötzlich im Freundeskreis des jungen Schiller. (...) Die Anthologie ist eine Fundgrube für jeden, der sich für den Alltag der Aufklärung interessiert.« Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung »Stefan Goldmann hat in diesem Band sehr lesenswerte Texte zusammengestellt, die wichtige Wurzeln aktueller psychoanalytischer wie gesellschaftlicher Strömungen deutlich machen.« Klaus Hoffmann, Luzifer-Amor 1/2016 »Stefan Goldmann har nun eine Anthologie 'berühmter Fälle' aus dem Periodikum vorgelegt, die eine Vorselektion aus der Fülle des gesammelten Fallmaterials und damit einen erleichterten Einstieg zur Lektüre des 'Magazins zur Erfahrungsseelenkunde' anbietet.« Susanne Düwell, Das achtzehnte Jahrhundert 2/2016

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