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Description
Die Transformation des Skateboardings in der sportpädagogischen Inszenierung durch Organisation, Lehren und Lernen.
Das Skateboarding differenziert sich in seinen Strukturen und Kontexten zunehmend aus: Neben der Institutionalisierung im Schulsport oder bei den Olympischen Spielen entstehen in der Szene eigene, weniger systematisierte pädagogische Inszenierungen. Benjamin Büscher untersucht ethnographisch, wie ein Lehr-Lern-Angebot des Skateboardings eine hybride Organisationsstruktur und spezifische Praktiken des Lehrens und Lernens hervorbringt. Er zeigt, dass in der Interaktion aus pädagogisch versierten Szenemitgliedern und interessierten Anfänger*innen bestehende Traditionen und Normen der Bewegungskultur irritiert, verhandelt und verändert werden - Anschlüsse, die für die Sportpädagogik, Soziologie, Kulturwissenschaft sowie verwandte Praxisfelder relevant sind.
Benjamin Büscher (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück im Arbeitsbereich »Sport und Gesellschaft«, Koordinator des Netzwerkes »Skate and Research« und im »Netzwerk Qualitative Forschung in der Sportwissenschaft« tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Informeller Sport, Schulsportentwicklungsforschung, Ethnographie, Körperpraktiken und Skateboarding.



