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Description
Bilder für Reichweite: Das Verhältnis zwischen der Sozialfigur des Influencers und ihrer Sehgemeinschaften als gesellschaftliche Figurationen.
Warum wirken Influencer*innen zugleich gewöhnlich und außergewöhnlich? Konstadinos Maras blickt auf das Verhältnis von Typik und Exzeptionalität, massentaugliche Verhaltensmuster sowie Singularitätsansprüche und zeigt: Die Bildwelten von Influencer*innen folgen eigenen Regeln. Er analysiert Nähe und Distanz aus einer wissenssoziologisch-hermeneutischen Perspektive und arbeitet Deutungs-, Perzeptions-, Orientierungs- und Handlungsmuster heraus, die das visuelle Praxisfeld des bilddigitalen Influencertums strukturieren. Im Mittelpunkt stehen dabei produktionsästhetische und rezeptionsästhetische Analysen, die auch performative Selbstinszenierungen, Filmnarrationen und Bildkompositionen einschließen.
Konstadinos Maras (Dr. Dr.), geb. 1961, ist Research Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei empirischen Kulturanalysen sowie visuellen, wissenssoziologischen Rekonstruktionen.



